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Das grenzüberschreitende E-Commerce-Blog.

Internet & eCommerce in Spanien: Zahlen & Fakten

Artikel von | 18.07.2013

In ihrem sechsten Jahresbericht „La Sociedad en Red“ (Die Gesellschaft im Netz) hat die spanische Beobachtungsstelle für Telekommunikation und Informationsgesellschaft ONTSI Zahlen zum spanischen eCommerce zusammengestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass auch in Spanien Internet und Mobile durchaus eine große Reichweite haben: 94% der Haushalte verfügen über mindestens ein Mobiltelefon. 85,8% der Spanier nutzen ihr Mobiltelefon regelmäßig. 67% der Haushalte verfügen über einen Internetanschluss. 70% der Spanier nutzen das Internet, hauptsächlich um Informationen zu suchen, E-Mails zu verschicken, Nachrichten zu lesen, soziale Netze zu nutzen oder für Direct Messaging / Chat. Der gesamte IT-Sektor hat im Jahr 2011 einen Umsatz von mehr als 100.000 Mio. EUR erwirtschaftet. In Sachen eCommerce ist das Wachstum deutlich zu spüren, allerdings bleibt noch reichlich Luft nach oben: 31% der Spanier (45% der Europäer) haben im vergangenen Jahr im Internet eingekauft. Von den spanischen Internetnutzern haben 50,7%, das entspricht ca. 13,2 Mio.  Nutzern, online eingekauft. Um 19,8% ist der B2C-Umsatz zwischen 2010 und 2011 gestiegen. Und auch in den Unternehmen ist der Durchsatz mit dem nötigen technischen Equipment recht hoch – die kleinen Unternehmen hinken in punkto Nutzung des Internets noch etwas hinterher. Nahezu 100% der spanischen Unternehmen verfügen über einen Computer (98,7%), Internet (97,5%), Breitbandanschluss (98,7%), E-Mail (97,2%) und Mobiltelefone (93,8%). 71% der Unternehmen haben eine eigene Internetpräsenz, je größer das Unternehmen, desto größer die Durchdringung. Von den großen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern haben 93,7% eine Firmenwebsite, von den kleinen (10-50 Mitarbeiter)...

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Europäische Verbraucher: Online ist nicht gleich online

Artikel von | 17.04.2013

Zum ersten Mal haben die Marktforscher von Forrester ihrem jährlichen US Consumers And Technology Benchmark Report auch ein europäisches Pendant zur Seite gestellt. Die Analyse über den Umgang der Verbraucher mit (Online-)Technologie untersucht die fünf größten europäischen eCommerce-Märkte: Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland (EU-5). Eines der Ergebnisse: mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in den EU-5 besitzt zwei oder mehr onlinefähige Geräte: seien es Desktop-PCs, Laptops, Netbooks, Smartphones oder Tablets. Dabei wird schnell deutlich, dass die Geräte nicht in erster Linie zum Einkaufen genutzt werden, denn die Anzahl der zur Verfügung stehenden Geräte korreliert keinesfalls mit der Online-Shopping-Aktivität. Während Spanien in Relation die meisten Verbraucher mit drei oder mehr Geräten zu verzeichnen hat, steckt der eCommerce-Markt dort bekanntermaßen noch in den Kinderschuhen und auch der Anteil der Online-Nutzer ist prozentual geringer. Nur 69% der volljährigen Spanier sind mindestens einmal im Monat online. Die Spanier sind dafür aber, auch das ist ein Ergebnis der Studie, deutlich aktiver in Social Networks: 2/3 aller Surfer in Spanien haben einen Facebook-Account. Ähnliches gilt für Italien, auch wenn die Durchdringung mit Geräten dort nicht so umfangreich ausfällt. Hier sind sogar lediglich 58% der Erwachsenen jeden Monat online – aber davon haben ebenfalls 2/3 einen Facebook-Account. Die Franzosen dagegen besitzen deutlich weniger Geräte pro Surfer: sie haben nicht nur mit 13% die größte Gruppe ganz ohne eigenes onlinefähiges Gerät, sondern mit 18% auch die kleinste Gruppe an Online-Nutzern, die 3 oder mehr Geräte ihr eigen...

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Frankreichs Internetnutzer: immer älter & immer mobiler

Artikel von | 15.03.2013

Die französischen Internetnutzer werden immer älter. Immer mehr über 55-Jährige verbringen immer mehr Zeit im Internet: mit 27,9% geht mehr als ein Viertel der im Internet verbrachten Minuten auf das Konto dieser Altersgruppe. Im europäischen Vergleich liegen die französischen „Senioren“ damit deutlich vorn: vor Deutschland, wo 21,4% der Online-Zeit den über 55-Jährigen zugeschrieben werden kann. Mobile auf dem Vormarsch Die Anzahl der Mobile User stieg in Frankreich im 4. Quartal 2012 auf 48 Millionen an, 53% der Mobile User besitzen ein Smartphone. Ein knappes Drittel davon entfällt auch hier auf die über 55-Jährigen, die unter 35-Jährigen stellen mit etwas über 35% hier den größten Anteil. In den fünf größten Märkten Europas (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien) überstieg die Anzahl der Mobile User im 4. Quartal 2012 erstmals die 240 Millionen-Marke. Während der Anteil mobiler Geräte an den PageViews in Großbritannien schon bei satten 24% liegt, hat die mobile Nutzung in Frankreich mit 4,6% allerdings noch reichlich Wachstumspotenzial. Wachstum in den Branchen Die französische Online-Branche mit dem größten Wachstum 2012 ist der Finanzsektor, der ein Wachstum von 93% hinlegen konnte. Da er sich insgesamt aber noch immer unter einer Million Unique Visitors bewegt, macht er nur einen sehr kleinen Teil des Marktes aus. Wachstum konnte auch der Retail-Sektor verzeichnen: Online-Kaufhäuser erreichten nach einem Wachstum um 61% 2.708 Tsd. Unique Visitors, der Lebensmittelsektor legte mit 6.134 Tsd. UV ein Wachstum um 31% hin. Auch Anbieter für Schmuck und Luxusgüter sowie...

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Spanische KMUs: Wachstum dank Internet

Artikel von | 11.12.2012

Eine Studie zu kleinen und mittleren Unternehmen in Spanien (span. pymes – „pequeñas y medianas empresas“) kommt zu dem Ergebnis, dass 28% der KMUs auf der iberischen Halbinsel im vergangenen Jahr ein Wachstum verzeichnen konnten, das sie dem Einsatz des Internet zur Vermarktung ihrer Produkte oder Dienstleistungen zu verdanken haben. Untersucht wurde die Wachstumsgeschwindigkeit von KMUs vor und nach dem Einstieg in die Nutzung des Internet – sei es zum Verkauf von Waren in einem Online-Shop, zur Kommunikation mit den Kunden via Social Media, als Informationsmedium über Websites oder Firmenblogs oder als Werbekanal. Als Ergebnisse lassen sich u.a. festhalten, dass die Neukundengewinnung bei knapp 20% der Firmen über ihre Website erfolgreich war, bei 25% anhand von Online-Werbung sowie bei 15% mithilfe von Social Media… Dabei ist die grundsätzliche Präsenz der spanischen KMUs im Internet noch nicht besonders weit gediehen: im ersten Drittel des Jahres 2011 waren gerade mal 23% der mehr als 3 Mio. spanischen KMUs im Internet vertreten. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der im Netz aktiven KMUs immerhin über die 25%-Marke gesprungen: 74% der KMUs sind aber noch immer nicht mit einer Website vertreten. Für das kommende Jahr sieht die Studie einen sprunghaften Anstieg der KMU-Aktivitäten im Internet voraus: bis auf 39% der Pymes sollen am Ende des Jahres eine Webpräsenz als Kommunikations- und Vertriebskanal nutzen. KF / msh | Quelle:...

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Zahlen & Fakten: Wissenswertes zum russischen Online-Markt

Artikel von | 07.11.2012

Geographisch gesehen ist Russland gar nicht so weit entfernt von uns – dennoch bleibt der russische Markt auch für viele Online-Händler ein Buch mit sieben Siegeln. Doch als das flächenmäßig größte Land der Erde ist Russland zweifelsohne ein interessanter Markt, in dem auch das Internet sich immer weiter durchsetzt. Einige Zahlen und Fakten zum russischen Markt von Thierry Cellerin, einem französischen Online- und Russland-Spezialisten: Mit 58 Millionen Internetnutzern hat Russland die meisten Internetnutzer in Europa. 45% der Russen nutzen das Internet – Tendenz steigend. Der weitaus größte Anteil der Internetnutzer in Russland lebt im westlichen Teil des Landes (72%). Das wichtigste soziale Netzwerk ist nicht Facebook, sondern V-Kontakte, ein deutlich weniger reglementiertes Netz als etwa Facebook es ist. Beinahe 50% ihrer Online-Zeit verbringen die Nutzer in sozialen Netzwerken. 6 Millionen aktiven Facebook-Nutzern stehen 35 Millionen aktive Nutzer von V-Kontakte gegenüber. 5 Millionen russische Nutzer kann Twitter verzeichnen, davon 1/3 aktiv. In Russland gibt es 1,5 Mobiltelefone pro Einwohner. Mobiles Internet wird hauptsächlich von jungen männlichen Nutzern verwendet (45% der Verbindungen werden von 18-24-Jährigen getätigt). 14% der Russen haben bereits mindestens einmal online eingekauft. Der russische eCommerce-Markt hat einen Anteil von 2% am Einzelhandelsvolumen, Tendenz steigend. In Moskau und St. Petersburg finden 55% des russischen eCommerce statt. KF / msh | Quelle:...

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Frankreich: 48% der Kleinunternehmen im Internet

Artikel von | 19.09.2012

Knapp die Hälfte der französischen Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern ist mit einer Webpräsenz im Internet vertreten. Das ist das Ergebnis des aktuellen „Baromètre e-Commerce des Petites Entreprises“, das der kürzlich von Rakuten aufgekaufte französische Branchenriese PriceMinister vom Institut Opinion Way hat erstellen lassen. Die Art und Weise, wie die Firmen im Internet auftreten, ist dabei sehr unterschiedlich. Während 37% der Firmen einen mehr oder weniger umfangreichen Visitenkartenauftritt haben, machen 14% mit ihrem eigenen Online-Shop Geschäfte, 4% sind lediglich mit einer Präsenz auf zentralen Marktplätzen vertreten. KF/msh | Quelle:...

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Online-Werbung pusht Werbe-Wachstum

Artikel von | 14.07.2011

Die Marketing-Agentur Zenith Optimedia hat ihre Voraussagen für den weltweiten Werbemarkt vorgelegt. Am vorhergesagten Overall-Wachstum von 4,1% für 2011 hat die Online-Werbung einen nicht zu vernachlässigenden Anteil, denn dort ist das Wachstum mit Abstand am stärksten: 14,2% pro Jahr werden zwischen 2010 und 2013 erwartet. Damit würde der Gesamtumsatz der Online-Werbung weltweit bei knapp 95 Mrd. US Dollar liegen. Die drei größten Werbemärkte weltweit sind die USA, China und Russland, Deutschland liegt als zweitstärkste westeuropäische Nation nach Großbritannien (Rang 7) auf Rang 10. KF/msh | Quelle:...

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Internetnutzung in Europa

Artikel von | 08.07.2011

Eine aktuelle Studie der Marktforscher von comScore liefert Zahlen zur Internetnutzung in Europa Stand Mai 2011 und zeigt: Deutschland ist europäischer Internet-Standort Nr. 1. Bei einer Gesamtuserzahl in ganz Europa von 366.862 Tsd. Usern (Total Unique Visitors) führt Deutschland die Liste der europäischen Länder nach Useranzahl mit 49.993 Tsd. Usern an, gefolgt von Russland (48.294 Tsd. User) und Frankreich (42.335 Tsd.). Großbritannien: Weniger User surfen mehr Erst auf dem vierten Platz rangiert die führende europäische eCommerce-Nation Großbritannien mit 36.660 Tsd. Usern. Diese verbringen dafür deutlich mehr Zeit online (im Mai 33,9 Stunden anstelle von 24,1 Stunden in Deutschland) und besuchen dabei mehr Seiten (3.079 Seiten anstelle von 2.638 Seiten in Deutschland). Mehr Zeit verbringen nur noch die Holländer im Netz (35,2 Stunden) – am wenigsten online sind der Studie zufolge die Österreicher, die mit gerade mal 14,1 Stunden auf deutlich weniger als die Hälfte Online-Zeit kommen. Auch Italien, die Türkei und Spanien gehören zu den größeren Online-Nationen mit jeweils über 20.000 Tsd. Usern. Schlusslicht in Europa ist Irland mit lediglich 2.079 Tsd. Usern. KF/msh | Quelle:...

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Immer mehr (kleine) Online-Händler

Artikel von | 08.11.2010

Mehr als verdoppelt hat sich die Anzahl der Unternehmen, die das Internet als Vertriebsweg nutzen. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Mit 23% nutzte fast ein Viertel aller Unternehmen im Jahr 2009 in Sachen Vertrieb das Internet – 2008 waren es noch 11%. Besonders großen Anteil an dieser Entwicklung haben die kleinen Händler mit weniger als zehn Mitarbeitern, die den größten Anteil an deutschen Unternehmen stellen. In nahezu allen untersuchten Wirtschaftszweigen konnte hier eine Verdoppelung der Nutzung des Internets als Vertriebskanal festgestellt werden. Auch der Online-Umsatzanteil ist gestiegen. Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen online verkauften, erzielten damit im Jahr 2009 33% ihres Gesamtumsatzes. Der Anteil der über eCommerce erzielten Umsätze am Gesamtumsatz aller Unternehmen in Deutschland stieg derweil von 11% auf 16%. Quelle: Statistisches...

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eCommerce: Neues Verbraucherrechte-Portal

Artikel von | 03.08.2010

Unter dem Namen Verbraucherrechte im Internet informiert das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg seit kurzem über die Themen eCommerce und Sicherheit im Internet. Das Portal möchte auf häufig auftauchende Fragen beim Online-Shopping antworten, wie z.B. Wie kommt ein Vertrag im Internet zustande? Kann ich die Ware zurückgeben, wenn sie mir nicht gefällt? Welche Zahlungsarten gibt es im Internet? Wo finde ich Hilfe, wenn es zum Streit kommt? Dabei macht das Portal nicht an Ländergrenzen Halt, sondern beschäftigt sich auch mit Fragen des grenzüberschreitenden Online-Handels. Welches Recht gilt, wenn der Verkäufer in einem anderen Staat sitzt? Wie kann ich mein Recht im Europäischen Mahnverfahren oder auch im Europäischen Bagatellverfahren einfordern? Doch die Tipps und Hinweise beschränken sich nicht auf das Thema eCommerce, auch auf die Fragen Wie erstellt man eine eigene Internetseite? Darf ich frei zugängliches Material aus dem Internet herunterladen? oder Welche Datenspuren hinterlasse ich im Internet? will das Portal Antworten geben. Darüber hinaus gibt es Extra-Rubriken für Kinder, Jugendliche & Senioren....

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Das Französische und das Internet

Artikel von | 16.06.2010

Wenn es um Computer, Internet und die neuen Medien geht, finden sich zwischen E-Mail, Browser, Blog und Spam im deutschen Sprachgebrauch nur wenige eingedeutsche Bezeichnungen. Das Englische hat Einzug gehalten und stößt dabei im Deutschen auf verhältnismäßig wenig Gegenwehr. Nicht so in Frankreich. Schon immer haben die Franzosen sich vehement gegen allzu großen Einfluss anderer Sprachen, allen voran des in der Technik vorherrschenden Englischen, gewehrt. Die Académie française, die ihre Rolle als „Wächterin“ der französischen Sprache sehr ernst nimmt, arbeitet mit Vehemenz an der Abwehr der verpönten Anglizismen. Und so heißt nicht nur schon lange der Computer „ordinateur“ und die Software „logiciel“- auch neu entstehende Terminologien werden schnell angepasst. Von „courriel“ (E-Mail, Abkürzung von „courrier électronique“) über „navigateur“ (Browser) bis hin zu „pare-feu“ (Firewall) und neuerdings sogar „pourriel“ (Spam, Zusammensetzung von „courriel“ und „poubelle“ (Mülleimer)). Soweit zumindest die offiziellen Empfehlungen. Die Sprachwirklichkeit sieht allerdings schon wieder ganz anders aus: denn während sich die Académie française zwar „pourriel“ wünschen mag, spricht der durchschnittliche Franzose ganz einfach von „spam“ oder, wenn er sich etwas gewählter ausdrücken möchte, von „courrier indésirable“ (unerwünschte Mail). Und auch der schon früh eingesetzte Begriff „courriel“ wird immer mehr vom international gängigen „e-mail“ verdrängt. Nicht unerheblich sind außerdem auch die Unterschiede zwischen dem Gebrauch in Frankreich und dem beispielsweise in Kanada. Dort werden durch die Nähe zum Englischen zum einen manche Anglizismen stärker verwendet, zum anderen gibt es hier auch völlig neue Fachausdrücke, wie z.B. der Begriff...

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Europa diskutiert über das Internet

Artikel von | 28.04.2010

Am morgigen Donnerstag, den 29.04.2010, beginnt in Madrid die EuroDIG 2010 (European dialogue on Internet governance). An zwei Tagen diskutieren in der spanischen Hauptstadt Vertreter von Regierungen, Unternehmen und anderen Gruppen über Themen wie Netzneutralität, Netzsperren und neue TopLevelDomains. Die Workshops finden auf Englisch und Spanisch statt. Wer nicht in Madrid dabei sein kann, kann sich die Vorträge auch per LiveStream auf eurodig.org anschauen, in zahlreichen Ländern (u.a. Frankreich) werden auch sogenannte Hubs organisiert, auf denen Interessierte zusammenkommen und per Videokonferenz an den Diskussionen teilnehmen...

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