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Beauty international: Clarins verkauft in 16 Ländern

Montag, 30. Januar 2012 11:05

Die französische Kosmetik-Gruppe Clarins hat ihre eCommerce-Aktivitäten auf 16 Länder ausgedehnt. Von Deutschland und Spanien über die USA bis hin nach Südkorea und Taiwan stehen nun länderspezifische Shops bereit, in denen die Clarins-Produkte bestellt werden können. Im weiteren Verlauf sollen 2012 noch diverse Marken-Websites (z.B. für Azzarro) und Mobile Shops gelauncht werden.

KF / msh | Quelle: Internet Retailing

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EU-Pläne: Verdoppelung des Online-Handels bis 2015

Dienstag, 17. Januar 2012 8:12

Die EU hat einen Aktionsplan vorgelegt, der die Verdoppelung des Online-Handels bis zum Jahr 2015 zum Ziel hat. Im Rahmen der am 11. Januar 2012 vorgelegten “Digitalen Agenda” und der “Binnenmarktakte” wurde eine Mitteilung mit 16 konkreten Maßnahmen angenommen, die zum Ziel hat, den Anteil des eCommerce am gesamten Einzelhandel (beträgt derzeit 3,4%) sowie den Beitrag der Internetwirtschaft zum europäischen Bruttoinlandsprodukt (aktuell unter 3%) bis zum Jahr 2015 zu verdoppeln.

Chancen und Potenziale nutzen
Online-Handel und eCommerce verfügen nach Einschätzung der EU über ein großes Entwicklungspotenzial. Darüber hinaus werden von einem Wachstum des eCommerce Vorteile für den Arbeitsmarkt ebenso wie ein wachsender Verbrauchernutzen erwartet: zum einen soll der eCommerce für jeden Arbeitsplatz, der in anderen Wirtschaftsbereichen abgebaut wird, 2,6 neue Stellen schaffen. Zum anderen ermöglicht der Online-Handel eine größere Auswahl an Produkten und Händlern auch für Verbraucher in ländlichen und abgelegenen Gebieten.

Barrieren abbauen
Um das Wachstum des eCommerce zu beschleunigen, sollen vor allem im grenzüberschreitenden Online-Handel innerhalb der EU Barrieren abgebaut und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Probleme mit Zahlungen und Lieferungen sowie mit Verbraucherschutz und Verbraucherinformation sollen beseitigt, die Beilegung von grenzüberschreitenden Streitigkeiten erleichtert und insgesamt eine größere Sicherheit im Internethandel geschaffen werden. Dazu gehören auch Investitionen in drahtlose Anschlüsse sowie die Entwicklung von Cloud-Computing-Diensten.

Rechtliche und steuerliche Grundlagen
Die unterschiedlichen Rechtssysteme in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sind nach wie vor eines der Haupthemmnisse für den grenzüberschreitenden eCommerce. Deshalb werden hier zahlreiche Vereinheitlichungen und Vereinfachungen diskutiert. Neben den verbraucherrechtlichen Bestimmungen, von denen einige in der seit dem letzten Jahr vorliegenden neuen Verbraucherrechtsrichtlinie vereinheitlicht wurden, werden weiterhin ein gemeinsames europäisches Kaufrecht sowie Vereinfachungen in Bezug auf die Behandlung von Mehrwertsteuer, Urheberrechte und Datenschutz diskutiert.

Der komplette Text der Mitteilung findet sich hier.

Beruhigend zu sehen, dass die EU sich der Probleme, vor denen nicht nur Verbraucher, sondern auch Online-Händler im grenzüberschreitenden Handel stehen, bewusst geworden ist. Wir dürfen gespannt sein, wie  – und wann :-) -  die Lösungsansätze in die Tat umgesetzt werden…

KF / msh | Quelle: EU-Kommission

 

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Auf dem Höhenflug: Online-Werbemarkt in Frankreich

Montag, 16. Januar 2012 8:15

Im französischen Online-Werbemarkt steigt nicht nur der Umsatz, sondern auch die Wachstumsrate. Einer Studie von Capgemini Consulting (im Auftrag des Branchenverbandes SRI) zufolge konnte die Branche im Jahr 2011 einen Umsatz von 2.561 Mio. EUR verbuchen, das sind 11% mehr als im Vorjahr. Im Jahr zuvor lag das Wachstum noch bei 9%.

Wachstum der Online-Werbung in Frankreich

© SRI | Capgemini Consulting

Die größte Wachstumsrate ist dabei im mobilen Sektor auszumachen, dort stieg der durch Online-Werbung erzielte Umsatz um 37%.

Massiv an Bedeutung gewinnt außerdem das Medium Video: die Nutzung von Instream-Videos als Werbemittel hat sich im Jahr 2011 verdoppelt und erzielt einen Umsatz von  60 Mio. EUR.

Für 2012 prognostiziert die Studie ein etwas langsameres Wachstum um 8%, was einer Steigerung des Gesamtumsatzes auf 2.763 Mio EUR entspräche.

KF / msh | Quelle: SRI

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22 Mio. Franzosen im Winterschlussverkauf: ganz ohne Drängeln

Freitag, 13. Januar 2012 10:08

Der offizielle Winterschlussverkauf in Frankreich hat begonnen! Bis zum 14. Februar 2012 dürfen die Franzosen sich über jede Menge Sonderangebote und Schnäppchen freuen – und das auch online. Der eCommerce stellt sich auf eine heiße Phase ein und rechnet mit 22 Millionen Kunden, denn einer u.a. vom Branchenverband Fevad durchgeführten Studie zufolge wollen 66% aller Surfer in dieser Phase das Internet für ihre Einkäufe nutzen.

Die stärkste Kundengruppe findet sich der Studie zufolge in der Altersgruppe der 25-34jährigen, davon wollen die Männer das Internet verstärkt zu Informationszwecken für den stationären Einkauf nutzen, während die Frauen direkt einen Online-Einkauf planen (hätte man eigentlich anders herum erwartet, oder?).

Tablets auf dem Vormarsch
Der Löwenanteil der Online-Einkäufe (75%) wird dabei am klassischen PC/Laptop erfolgen, 21% der Befragten wollen via Smartphone einkaufen, 13% via Tablet – 2011 lag der Tablet-Anteil noch bei 8%.

Die Männer haben außerdem höhere Ausgaben geplant als die Frauen: das Durchschnittsbudget für den Online-Schlussverkauf liegt bei 187 EUR, wobei Frauen 150 EUR, Männer satte 228 EUR einplanen.

Vor allem Modeartikel gefragt
Die gefragtesten Produkte im französischen Winterschlussverkauf kommen aus dem Mode-Bereich: 76% der Befragten wollen sich nach Kleidung oder Schuhen umschauen. Weit abgeschlagen dahinter HiFi/Foto/Video/Computer mit 20%, Möbel & Dekoration mit 12,6%, Haushaltsgeräte mit 12% und Sportausstattung mit 7%.

KF/msh | Quelle: Fevad

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Mobil in Frankreich: Android auf dem Vormarsch

Mittwoch, 11. Januar 2012 10:34

Im französischen Mobile-Markt hat Googles Android-Betriebssystem im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Einer Médiamétrie-Studie zufolge konnte Android seinen Marktanteil von 17,2% im Januar auf 33,6% im Dezember 2011 steigern. Das Hauptwachstum fand dabei in der zweiten Jahreshälfte statt, noch im Juni lag Android bei gerade mal 19,1%.

Das Wachstum geht ganz klar zu Lasten von Apples iOS: nach einem Hoch von 71,5% Marktanteil im vergangenen Juni musste sich der Branchenriese im Dezember mit 58,7% begnügen.

Blackberry, Nokia, Windows und andere bleiben im französischen Markt dagegen nahezu vernachlässigenswert: gemeinsam kommen sie gerade mal auf einen Marktanteil von 7%.

KF / msh | Quelle: Frenchweb

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Nach Weihnachten ist vor Weihnachten: Prognose für Großbritannien

Montag, 9. Januar 2012 8:15

Kaum ist das verkaufsstärkste Quartal des Jahres vorbei, gibt es auch schon die ersten Prognosen für das kommende Weihnachtsgeschäft im britischen Online-Handel. Der alljährliche Online Future Shopping Index der Agentur Logan Tod & Co. schätzt den Umsatz in der kommenden Weihnachtssaison im britischen eCommerce auf 18% bis 22% höher als im just vergangenen Jahr. Damit läge die Wachstumsrate noch über dem eCommerce-Wachstum im gleichen Zeitraum 2011.

Eine immer wichtigere Rolle im Online-Handel werden der Studie zufolge Tablets spielen, die ein deutlich höheres Wachstum als der klassische Mobile Commerce hinlegen.

Die für die Studie befragten Online-Shopper gaben als Motivationsfaktoren für einen hohen Online-Umsatz in der Weihnachtssaison 2012 niedrige Versandkosten (57%), bessere Produktverfügbarkeit (45%), verbesserte Zahlungsoptionen (46%) und Sparangebote (48%) an.

KF / msh | Quelle: Internet Retailing

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Santa Claus shoppt online: Rekordumsätze im US-Weihnachtsgeschäft

Dienstag, 27. Dezember 2011 8:16

Im amerikanischen eCommerce-Markt hat die diesjährige Weihnachtssaison wieder sämtliche Rekorde gebrochen. Mit einem Gesamtwachstum von 15% überspringt der online erzielte Umsatz in den 48 Tagen vor Weihnachten (1. November – 18. Dezember) locker die 30 Milliarden Dollar-Grenze und landet bei knappen 32 Milliarden US-Dollar. Im Vergleichszeitraum 2010 (damals sogar einen Tag länger bis zum 19.12.) lag der Umsatz bei knappen 28 Milliarden $.

Stärkster Verkaufstag war wie erwartet Cyber Monday am 28. November ($ 1,25 Milliarden, 22% mehr als im Vorjahr), insgesamt erreichten zehn einzelne Tage einen Tagesumsatz von über 1 Milliarde Dollar, davon 4 in der letzten Woche bis zum 18. Dezember, die insgesamt auf rekordverdächtige 6,3 Milliarden Dollar kam und damit zur umsatzstärksten Woche in der Geschichte des eCommerce wurde.

Man darf gespannt sein, was die europäischen Märkte über den Online-Umsatz im Weihnachtsgeschäft zu berichten haben…

KF / msh | Quelle: ComScore

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Mariano Rajoy: Spanien hat einen neuen Regierungschef

Mittwoch, 21. Dezember 2011 12:39

Der Parteichef der konservativen Partido Popular (PP), Mariano Rajoy, wurde gestern zum neuen Ministerpräsidenten Spaniens gewählt und heute von König Juan Carlos vereidigt.

Rajoy ist damit ab sofort Regierungschef in Madrid. Die Mitgliederliste seines Kabinetts hält er bislang noch unter Verschluss.

> Mehr zur Vereidigung Rajoys (auf spanisch)

KF / msh

 

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Feiern & Einkaufen: Weihnachten in Großbritannien

Mittwoch, 21. Dezember 2011 8:25

Während deutsche Arbeitnehmer sich regelmäßig darüber ärgern, wenn die Feiertage an Weihnachten ganz (wie im letzten Jahr) oder zum Teil (wie in diesem) auf ein Wochenende fallen, können die Briten sich ganz entspannt zurücklehnen und die Feiertage doppelt genießen. Denn in Großbritannien ist die Feiertagsregelung äußerst arbeitnehmerfreundlich: fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, wird er am folgenden Werktag nachgeholt. Und so gibt es dieses Jahr gleich drei Weihnachtsfeiertage, denn Christmas Day, der 1. Weihnachtsfeiertag, fällt auf einen Sonntag und wird deshalb am Montag, den 26. Dezember nachgeholt, so dass Boxing Day, der 2. Weihnachtsfeiertag, sich auf den 27. Dezember verschiebt.

Ohnehin ist Boxing Day zwar offiziell ebenfalls ein Feiertag, der für Spaziergänge, Spiele und traditionelle Jagd-Veranstaltungen genutzt wird, wird in den letzten Jahren aber immer mehr zum Shopping Day. Streckenweise ist er der umsatzstärkste Tag des Jahres für den stationären Einzelhandel  und immer mehr Läden nutzen die Gelegenheit, um die Jahresend-Schlussverkäufe einen Tag früher beginnen zu lassen. Und so verbringen die Briten den Morgen des Boxing Day immer häufiger in Schlangen vor den Einkaufszentren, um die besten Schnäppchen zu ergattern…

Und womit beschäftigen sich die Briten sonst an ihren großzügig bemessenen Feiertage?  An Heiligabend (Christmas Eve) wird erst einmal fleißig dekoriert und vorbereitet. Am Abend hängen die Kinder Strümpfe auf, damit der Weihnachtsmann (Father Christmas) dort die Geschenke hineinstecken kann. Obwohl zum Beispiel die Royal Family bereits an Heiligabend die Geschenke öffnet, bleibt dies eine seltene Ausnahme – Bescherung gibt’s in der Regel erst am nächsten Morgen.

Christmas Day (25. Dezember) beginnt also traditionell mit dem Auspacken der Geschenke. Später versammelt man sich zum traditionellen Christmas Dinner, zu dem u.a. Truthahn oder Gans, Kastanienfüllung, Rosenkohl, Röstkartoffeln, “Pigs in a blanket” (in Speck eingewickelte Würstchen) und Cranberry-Sauce unverzichtbar sind. Der Christmas Pudding, der zum Dessert gereicht wird, wird traditionellerweise schon am Stir-Up Sunday, dem Sonntag vor dem ersten Advent, hergestellt, damit er in den Wochen bis Weihnachten seinen vollen Geschmack entfalten kann. Enjoy…

… and Merry Christmas!

> Teil 1:  Weihnachten auf Spanisch: Warten auf den Dicken

> Teil 2: Von Foie Gras bis Bûche de Noël: Weihnachten in Frankreich

KF/msh

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Von Foie Gras bis Bûche de Noël: Weihnachten in Frankreich

Dienstag, 20. Dezember 2011 8:24

Anders als in Deutschland und Großbritannien gibt es in Frankreich (ebenso wie in Spanien) nur einen offiziellen Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember. Dazu wird außerdem an Heiligabend in der Regel noch ganz normal gearbeitet, erst am Abend kommt man gemütlich mit der Familie zusammen. Weihnachten ist also deutlich kürzer als hierzulande.

Nach dem Motto “kurz, aber heftig”, wird dafür dann besonders gut gegessen. Von Austern über Truthahn mit Maronen (Dinde aux marrons), Gänseleberpastete (Foie Gras), geräucherten oder marinierten Lachs (Saumon), Jakobsmuscheln (Noix de Saint Jacques) oder Ente (Canard) – das französische Weihnachtsmenü ist vor allem eins:  ausgiebig und köstlich. Traditionelles Dessert ist die sog. “Bûche de Noël”. Diese wie ein Holzscheit geformte gefüllte Biskuitrolle hat ihren Ursprung in dem Brauch, in den Nächten zwischen Weihnachten und Neujahr einen Holzscheit langsam im Kamin verglimmen zu lassen, dessen Asche dann zu Beginn des neuen Jahres über die Felder verstreut wurde, um diese fruchtbarer zu machen. Die ursprüngliche Form der Tradition findet sich mangels Kamin bei den Städtern heute immer seltener – dafür hat sich inzwischen mehrheitlich die kulinarische Variante der traditionellen Bûche de Noël durchgesetzt.

Während alle gemeinsam die Mitternachtsmesse besuchen, kommt Père Noël (“Vater Weihnachten”) und bringt die Geschenke – dann heißt es aber erst einmal, geduldig ins Bett gehen, denn geöffnet werden dürfen diese erst am Morgen des 25. Dezember…

Joyeux Noël!

KF/msh

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