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El Corte Inglés setzt sich durch: Top Sites des spanischen eCommerce

Freitag, 11. Mai 2012 8:56

Einer Studie von Nielsen España zufolge hat die spanische Kaufhauskette El Corte Inglés sich dieses Jahr erstmals an die Spitze der spanischen eCommerce-Sites gesetzt. Das meldet das spanische KMU-Portal TICpymes.es. Mit 3,7 Mio Besuchern pro Monat kann El Corte Inglés damit zum ersten Mal mehr Besucher vermelden als die Online-Riesen eBay und amazon. Während eBay im Vorjahr noch den Spitzenplatz auf der iberischen Halbinsel einnahm und im Vergleich 600.000 Nutzer verlor (aktuell 3,3 Mio.) , ist der Status von amazon hingegen bemerkenswert: gerade mal 8 Monate nach dem Launch seines spanischen Shops im September 2011 kann der eCommerce-Gigant eine monatliche Besucherzahl von 2,7 Mio aufweisen und hat es damit aus dem Stand in die Top Ten des spanischen Online-Handels geschafft.

Laut Nielsen sind die Nutzerzahlen im spanischen eCommerce-Markt seit 2011 nahezu unverändert geblieben. 14,2 Mio. Spanier kaufen online, das entspricht ca. 63,4% der Internetnutzer. Neben den genannten Top Playern im eCommerce-Markt sind besonders Rabatt- und Couponing-Plattformen beliebt. Unter den Top Ten finden sich LetsBonus, Groupalia und Groupon.

KF / msh | Quelle: TICpymes.es

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eCommerce: Spanien hat Nachholbedarf

Freitag, 4. Mai 2012 9:48

In Spanien hat der Online-Handel aktuell einen Anteil von 3% am Gesamthandelsvolumen – umsatzstärkste Branche online ist der Tourismus. Das Wachstum des Online-Handels lag im Jahr 2010 bei 17,4%. Das ist laut Ticpymes.es das Ergebnis einer Studie des staatlichen Instituts ONTSI (Observatorio Nacional de las Telecomunicaciones y la Sociedad de la Información). Demnach lag der durchschnittliche Pro-Kopf-Umsatz pro Käufer bei 831 EUR (2009 waren es noch 749 EUR). 30% der Verbraucher haben ein positives Gesamtbild des Online-Shoppings.

Mit der Initiative “¿Vendes en Internet?” (“Verkaufst Du im Internet?”) will die spanische Regierung die Aktivität spanischer Unternehmen im eCommerce fördern. Der in anderen Ländern deutlich stärker wachsende eCommerce-Markt gilt als Hoffnungsträger für den Ausweg aus der tiefen wirtschaftlichen Krise, in der Spanien momentan steckt.

KF / msh | Quellen: Ticpymes.es | ¿Vendes en Internet?

 

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Hitmeister e-Commerce Day: Fachvorträge online

Montag, 30. April 2012 8:29

800 Besucher konnte der Hitmeister e-Commerce Day 2012 powered by Hermes am 19.03.2012 ins Kölner RheinEnergieStadion locken. Neben der Kontaktmöglichkeit zu zahlreichen Ausstellern gab es etwa 30 Fachvorträgen zu e-Commerce Themen wie Online-Marketing, E-Payment, Retargeting, Logistik, Datenschutz und natürlich SEO zu hören. Für alle diejenigen, die die Veranstaltung nicht selber besuchen konnten oder einen interessanten Vortrag verpasst haben, gibt es eine gute Nchricht: Die Videos der Fachvorträge sind ab sofort auch online abrufbar unter http://blog.hitmeister.de.

Den Anfang macht der Vortrag von Wolfgang Wentzel zum Thema “Abmahnung live – Unterlassungserklärung: Nein Danke!“.

KF / msh | Quelle: Hitmeister e-Commerce Day

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Vertrauen im eCommerce: IMRG und Trusted Shops planen europäisches Gütesiegel

Freitag, 27. April 2012 8:15

Der britische Branchenverband IMRG und der deutsche Gütesiegel-Anbieter Trusted Shops haben angekündigt, gemeinsam ein europaweit einheitliches Gütesiegel für Online-Shops entwickeln zu wollen. Die geplante Zertifizierung sollen Shops erhalten, die einen 70 Punkte umfassenden Kriterienkatalog für sicheres Online-Shopping erfüllen. Für Einkäufe in diesen Shops soll dann außerdem vollständiger Käuferschutz mit Geld-zurück-Garantie gelten. Beim EU-Parlament, das seit längerem versucht, den grenzüberschreitenden Online-Handel in Europa zu stärken, stößt die Initiative auf große Gegenliebe. Malcolm Harbour, Vorsitzender des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz im Europäischen Parlament, begrüßte sie als einen richtigen Schritt hin zu mehr Vertrauen in den eCommerce auch bei grenzüberschreitenden Transaktionen innerhalb des EU-Binnenmarktes.

Trusted Shops bietet sein eigenes Gütesiegel bereits in 11 europäischen Ländern an, darunter Deutschland, die Schweiz und Österreich ebenso wie Großbritannien, Frankreich, Spanien und die Niederlande.

KF / msh | Quelle: InternetRetailing | IMRG | TrustedShops

 

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amazon internationalisiert seine Händler

Donnerstag, 26. April 2012 9:17

Mit amazon services Europe geht Branchenriese amazon auf breiter Front den grenzüberschreitenden eCommerce an. Nachdem der zur marktbestimmenden Handelsplattform gewordene ehemalige Buchhändler inzwischen Marktplätze in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien aufgebaut hat, bietet er für seine Marketplace-Händler jetzt einen umfassenden Service für den internationalen Verkauf an. Nicht nur, dass von einem zentralen Händlerkonto aus alle fünf Marktplätze mit Angeboten bestückt werden können, durch die Nutzung von “Versand durch amazon” können mit Beliefern des amazon-Versandzentrums im eigenen Land alle Kunden in der gesamten EU beliefert werden, die auf einer der fünf Plattformen bestellen.

Über eine Multi-Channel-Option kann die Versand- und Export-Funktion sogar für Verkäufe über den eigenen Online-Shop oder über andere Plattformen genutzt werden.

Keine Frage, einfacher war der Schritt in den grenzüberschreitenden Online-Handel noch nie. Kundenservice und Retourenabwicklung werden zentral über amazon abgewickelt, eigentlich muss der Händler nicht viel anderes mehr tun, als seine Produkte einzukaufen und auf der Plattform einzustellen. Bei gewissen Produkten, die bei amazon bereits erfasst sind, dürften noch nicht einmal Produktbeschreibungen in den Landessprachen nötig sein – allerdings wird der hier durch die hohe Konkurrenz und direkte Vergleichbarkeit entstehende Preiskampf vermutlich jegliche verbliebene Marge auffressen. Dass mit der Nutzung der zahlreichen amazon-Services auch ein massiver Einflussverlust und eine hohe Transparenz gegenüber amazon einhergehen, dürfte eine weitere Kehrseite der Medaille sein – bereits im Rahmen der Einführung von amazon Payments wurde viel darüber spekuliert, wieviele der Informationen, die amazon auf diesem Wege von den Händlern direkt zur Verfügung gestellt bekommt, in die eigene Sortimentsplanung und Preispolitik mit einfließen…

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem grenzüberschreitenden Online-Handel via amazon?

KF / msh | Quelle: amazon services Europe

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Versandhandel 2012: eCommerce macht über 70% des Umsatzes

Montag, 23. April 2012 8:57

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) hat die ersten Zahlen zum Jahr 2012 vorgelegt. Demnach ist der Umsatz des Online- und Versandhandels im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 10% gestiegen und lag bei 8,95 Mrd. Euro. Der Anteil des eCommerce am Gesamtumsatz des Versandhandels lag dabei mit 70,8% erstmals über der 70%-Marke – im Vorjahreszeitraum waren es noch 66,2%. Insgesamt wurden 6,34 Mrd. Euro über eCommerce-Kanäle umgesetzt.

Die umsatzstärksten Warengruppen im untersuchten Zeitraum waren Bekleidung/Textilien/Schuhe (3,2 Mrd. Euro), Unterhaltungselektronik/Elektronikartikel (1,01 Mrd. Euro), Medien, Bild- und Tonträger (0,9 Mrd. Euro), Computer und Zubehör (0,71 Mrd. Euro) und Hobby, Sammel- und Freizeitartikel (0,57 Mrd. Euro).

Für das Jahr 2012 geht der bvh von einem Gesamtumsatz von 21,7 Mrd. Euro für den eCommerce und 36,5 Mrd. Euro für den Versandhandel insgesamt aus.

KF / msh | Quelle: bvh

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Rakuten in Europa: Umfirmierung auch in Frankreich geplant?

Freitag, 20. April 2012 10:27

Geht PriceMinister.fr denselben Weg wie Tradoria? Laut einer Meldung der französischen Zeitung La Tribune ist ein Namensänderung der erfolgreichsten französischen Re-Commerce-Plattform PriceMinister.fr in rakuten.fr geplant. Die 2010 von Rakuten übernommene Plattform trägt – ähnlich wie die britische Rakuten-Erwerbung play.com – bereits den Zusatz “Rakuten Group” im Logo, firmiert aber bislang noch unter ihrem bisherigen Namen. In Deutschland musste die von Rakuten erworbene Verkaufsplattform Tradoria bereits im Januar 2011 ihren Namen ablegen und firmiert seitdem unter rakuten.de.

Die Entscheidung über eine Umfirmierung der neuen französischen Rakuten-Tochter soll im Sommer fallen. Ob die Franzosen sich ihren Re-Commerce-Marktführer einfach so umbenennen lassen? Man darf gespannt sein…

KF / msh  | Quelle: LaTribune

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Wie ticken die europäischen Online-Shopper?

Mittwoch, 18. April 2012 8:36

Dieser Frage geht eine von Infas im Auftrag von Trusted Shops durchgeführte Studie zum Online-Shopping-Verhalten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Polen nach, deren Ergebnisse vor wenigen Tagen im ShopbetreiberBlog veröffentlicht wurden. Demnach stehen Wiederholungskäufe in bereits bekannten Online-Shops besonders hoch in der Gunst der Verbraucher (von 63% als Kriterium genannt), Suchmaschinen (50%)  und Preisvergleichsseiten (42%) werden ebenfalls häufig eingesetzt – und immerhin 40% der Befragten geben die URL des Shops, in dem sie einkaufen möchten, direkt manuell ein. Abgeschlagen auf Rang 7 liegen mit 12% Anzeigen & Banner, gefolgt nur noch von Social Media (8%).

Viel interessanter ist aber doch die Frage: wie unterscheiden sich die Herangehensweisen  und Vorlieben in den unterschiedlichen Ländern? Besonders konservativ sind offenbar die deutschen Online-Shopper: 69% kaufen mit Vorliebe in Shops ein, die ihnen bereits bekannt sind. Mit jeweils 60% sind aber auch Briten und Franzosen treue Kunden und kehren gerne zu den Shops zurück, in denen sie bereits vorher eingekauft haben.

Polen und Spanier dagegen nutzen stärker Preisvergleichsportale, die von Briten  und Franzosen wiederum deutlich seltener genutzt werden. Empfehlungen von anderen folgen vor allem die Online-Shopper aus Polen und Spanien gerne, und auch Social Media spielt in Spanien eine deutlich stärkere Rolle als im EU-Durchschnitt: ebenso wie die britischen Shopper lassen sich die Verbraucher auf der iberischen Halbinsel auch durch Social Media-Kanäle in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen.

KF / msh | Quelle: shopbetreiber-blog.de

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Markt-Eroberer: Der beste internationalisierte Online-Shop Spaniens

Freitag, 13. April 2012 8:55

Bei den E-Commerce Awards 2012, die kürzlich in Madrid verliehen wurden, wurde der spanische Online-Shop tradeinn.com als “Bester internationalisierter spanischer Online-Shop” ausgezeichnet. Grund genug, den Sport-Riesen im spanischen eCommerce-Markt mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen – vor allem im Hinblick auf die Internationalisierung.

"Bester internationalisierter spanischer Online-Shop" 2011

TradeInn: "Bester internationalisierter spanischer Online-Shop" 2012

Sechs Sprachversionen
Was beim Klick auf tradeinn.com als erstes auffällt: man landet auf der deutschen Sprachversion. So weit, so gut – immerhin erkennt das System, aus welchem Land ich komme, und die übrigen fünf Sprachversionen (Spanisch, Englisch, Italienisch, Französisch und Schwedisch) sind an gewohnter Stelle (rechts oben) mit einem Klick erreichbar.

Fragwürdige Formulierungen
Wer sich die Zeit nimmt, die Informationen zum Shop auf der Startseite durchzulesen, merkt recht schnell, dass er hier nicht in einem genuin deutschen Shop gelandet ist – spätestens bei der Formulierung “Wir halten uns immer alle notwendigen Objektive vor Augen” und dem kurzen Zögern, ob zu dem umfangreichen Repertoire des Shops vielleicht doch auch Fotozubehör gehört, wird aber klar, dass man hier ein wenig mehr Sorgfalt bei der Übersetzung hätte walten lassen können – bzw. dass ein professioneller Übersetzer, der dem ähnlichen Klang von “objetivo” (span. für “Ziel”) und “Objektive” nicht aufgesessen wäre, sein Geld wohl durchaus wert gewesen wäre…

Bei Klick auf die einzelnen Shops – tradeinn.com ist genau genommen nur übergreifende Portalseite für trekkinn.comdiveinn.com, swiminn.com, snowinn.com, bikeinn.com und smashinn.com – ist der erste Eindruck schon etwas besser, aber durchaus auch durch Kleinigkeiten wie falsche Groß- und Kleinschreibung (“Informationen zur lieferzeit” / “Rucksäcke und taschen”), holprige Formulierungen (“MWSt. inkludiert”) und ungewohnte Formate (“10.8 €”) getrübt.

Kundenservice auf Deutsch?
Immerhin: eine deutsche Telefonnummer der Hotline baut Barrieren im Kontakt ab. Für die Vorsichtigeren unter den Kunden fehlt allerdings ein Hinweis, ob die Hotline auch deutschsprachig besetzt ist.

Die Produktbeschreibungen sind offenbar professionell übersetzt und lesen sich größtenteils gut – allerdings schummelt sich hier und da auch einmal eine englischsprachige Beschreibung in die deutsche Site.

Warenkorb bei TradeInn

Aus dem Korb heraus kann die Bestellung abgesendet werden...

Übersetzung statt Lokalisierung
Dass man im deutschen Online-Handel seine Auswahl in einem “Warenkorb” ablegt, hat sich bis zur Internationalisierungsabteilung von tradeinn.com wohl bereits herumgesprochen, nur leider wurde der Begriff nicht durchgängig und einheitlich eingesetzt. Für die Überschrift wurde einfach der im Spanischen übliche Begriff “Cesta” übersetzt, und so finden sich die ausgewählten Produkte dann im “Korb”. Aus dem heraus kann man laut Button-Beschriftung schon direkt “Bestellung absenden” wählen, eine zumindest missverständliche Formulierung, denn Adressdaten hat man zu diesem Zeitpunkt zum Beispiel noch keine eingegeben – bis zum tatsächlichen Absenden der Bestellung sind es also noch ein paar Schritte.

Technische Hindernisse
Ärgerlich ist die technische Einschränkung der Länderauswahl bei der Adresseingabe. Diese ist auf das vorher eingestellte Land beschränkt – die Vorauswahl “Germany” lässt sich nicht mehr ändern. Möchte man seine Bestellung beispielsweise an eine österreichische Adresse geliefert haben, muss man zunächst am oberen Bildschirmrand die Länderauswahl ändern – um sich danach darüber zu ärgern, dass der Inhalt des Warenkorbs gelöscht ist! Also wieder alles von vorne…

Produktbeschreibung bei TradeInn

Produktbeschreibung bei TradeInn


Ähnliche sprachliche und technische Probleme lassen sich auch bei den anderen Sprachversionen feststellen. Im Französischen etwa heißt der Link auf die Datenschutzerklärung “Protection des données à caractère” – hier fehlt das zum Verständnis abschließende “personnel”, das offenbar schlicht nicht mehr in das dazugehörige Feld passte (davon dass sie sich über den Link nicht aufrufen lässt, mal abgesehen). Die englischen Texte klingen häufig ziemlich holprig, bisweilen auch fehlerhaft. Sonderzeichen werden an vielen Stellen fehlerhaft behandelt und führen zu unschönen Anzeigen.

Fazit
Es bleibt noch einiges an Optimierungspotenzial für den “Besten internationalisierten spanischen Online-Shop” 2012. Eine sorgfältige Übersetzung der Shopelemente sollte für ein Projekt dieser Größenordnung eigentlich selbstverständlich sein – schade, dass man diese Aufgabe bei tradeinn.com offenbar nicht allzu ernst genommen hat. Was das über den spanischen eCommerce-Markt und seine Internationalisierungsbestrebungen aussagt? So einiges – zumindest wenn die Auswahlkommission des E-Commerce Award ihre Auswahl zu Recht getroffen hat…

Wie sind Ihre Internationalisierungserfahrungen?
Haben Sie mit Ihrem Online-Shop den Schritt aufs internationale Parkett gewagt? Ob klein, ob groß – wir möchten Ihre persönlichen Internationalisierungserfahrungen gerne vorstellen! Sprechen Sie uns an und seien Sie dabei – bei den Markt-Eroberern!

KF / msh | Quelle: tradeinn.com | Ticpymes.es

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EU-Verordnung: Neue Informationspflichten für Textilhändler

Donnerstag, 12. April 2012 10:21

Am 08. Mai 2012 tritt die EU-Textilkennzeichnungsverordnung in Kraft, die die bisherigen verschiedenen Richtlinien zu einer EU-weit gültigen Verordnung zusammenfasst. Danach sind von Händlern, die (auch) Textilerzeugnisse verkaufen, konkrete Informationspflichten zu erfüllen, die vor allem die Materialzusammensetzung sowie Pflegehinweise (Waschbarkeit etc.) betreffen. Händler müssen dabei nicht nur sicherstellen, dass die von ihnen vertriebenen Waren Etikettierungen mit den entsprechenden Informationen beinhalten, sondern dem Kunden diese Informationen auch vor dem Kauf deutlich sichtbar machen. Hier sind also Online-Händler in der Pflicht, ihre Produkthinweise ggf. entsprechend zu ergänzen.

Genauere Informationen zu den Vorgaben der Textilkennzeichnungsverordnung stellt ein Artikel des Shopbetreiber-Blogs zusammen. Der vollständige Text der Verordnung ist im Amtsblatt der Europäischen Union vom 18.10.2011 veröffentlicht.

KF / msh | Quelle: shopbetreiber-blog.de | EU

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