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Beiträge vom Juni, 2010

Prognose: 10% des Handels via eCommerce

Mittwoch, 30. Juni 2010 10:31

Im Jahr 2012 wird der Online-Handel in Großbritannien einen Anteil am Gesamt-Handelsvolumen von über 10% haben – so eine Studie, die vom Online-Zahlungsanbieter PayPal in Auftrag gegeben wurde. Das bedeutet: jedes zehnte Pfund, das im Handel ausgegeben wird, wird online ausgegeben – womit das online umgesetzte Handelsvolumen in Großbritannien auf 30 Milliarden Pfund pro Jahr ansteigen wird.

Carl Scheible, Geschäftsführer von PayPal UK, führt den Boom des Online-Handels gerade auf die aktuelle unsichere Wirtschaftslage zurück. Die Menschen denken sparsam und das Internet wird als Quelle für möglichst günstiges Einkaufen wahrgenommen. Zwei Drittel aller britischen Online-Käufer sind davon überzeugt, dass sie beim Kauf im Internet Geld sparen – im vergangenen Jahr war es nur knapp die Hälfte. “Beim Wachstum des Online-Shopping geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Zeit.”, so Scheible. “Im letzten Jahr hat sich die Anzahl der Online-Käufer, die glauben, mit dem Einkauf im Internet Zeit zu sparen, um 11% erhöht.”

Quelle: www.internetretailing.net

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Le Petit Prince: 110. Geburtstag von Antoine de Saint-Exupéry

Dienstag, 29. Juni 2010 10:28

Vermutlich gibt es kein bekannteres Werk aus der französischen Literatur als das kleine Bändchen Der kleine Prinz (Originaltitel: Le Petit Prince) aus der Feder des schriftstellernden Piloten Antoine de Saint-Exupéry.
Obwohl er selber sich eher als Pilot denn als Schriftsteller sah, ist De Saint-Exupéry zum festen Bestandteil des Literaturprogramms einer jeden Schulklasse geworden, und das weit über die Grenzen Frankreichs hinaus. Im Alter von nur 44 Jahren kehrte der “Vater” des Kleinen Prinzen von einem Aufklärungsflug nicht zurück. Sein Tod blieb lange ungeklärt – erst 6o Jahre später konnte ein im Jahr 2000 gefundenes Wrackteil eindeutig dem von De Saint-Exupéry geflogenen Flugzeug zugeordnet werden.

Am heutigen 29. Juni 2010 wäre Antoine de Saint-Exupéry 110. Jahre alt geworden.

Und damit wir den Dreh zur Wirtschaft auch noch bekommen: die letzte 50-Franc-Banknote vor der Einführung des Euro trug auf der Vorderseite das Konterfei von “Saint-Ex” und auf der Rückseite die zwei Dinge, die man mit ihm wohl unweigerlich in Verbindung bringt: (s)ein Flugzeug und den kleinen Prinzen, dessen kindlich-philosophische Weisheiten De Saint-Exupéry zu Weltruhm verhalfen.

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Nationalfeiertag in Luxemburg

Mittwoch, 23. Juni 2010 7:02

Am heutigen 23. Juni werden Sie Ihre Geschäftspartner in Luxemburg eher nicht erreichen: das Großherzogtum begeht seinen Nationalfeiertag. Ursprünglich immer am Geburtstag des Großherzogs gefeiert, wurde der Festtag bereits aus diversen Gründen in den Juni verlegt, zuletzt aus Gründen des besseren Wetters vom 23. Januar (Geburtstag der von 1919-1964 amtierenden Großherzogin Charlotte) auf den 23. Juni. An diesem Datum wird der Feiertag auch heute noch begangen, auch wenn es mit dem Geburtstag des aktuellen Großherzogs Henri nicht mehr viel zu tun hat.

LingBits
Nationalfeiertag – frz. fête nationale f.

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Das Französische und das Internet

Mittwoch, 16. Juni 2010 22:06

Wenn es um Computer, Internet und die neuen Medien geht, finden sich zwischen E-Mail, Browser, Blog und Spam im deutschen Sprachgebrauch nur wenige eingedeutsche Bezeichnungen. Das Englische hat Einzug gehalten und stößt dabei im Deutschen auf verhältnismäßig wenig Gegenwehr.

Nicht so in Frankreich. Schon immer haben die Franzosen sich vehement gegen allzu großen Einfluss anderer Sprachen, allen voran des in der Technik vorherrschenden Englischen, gewehrt. Die Académie française, die ihre Rolle als “Wächterin” der französischen Sprache sehr ernst nimmt, arbeitet mit Vehemenz an der Abwehr der verpönten Anglizismen. Und so heißt nicht nur schon lange der Computer “ordinateur” und die Software “logiciel”- auch neu entstehende Terminologien werden schnell angepasst. Von “courriel” (E-Mail, Abkürzung von “courrier électronique”) über “navigateur” (Browser) bis hin zu “pare-feu” (Firewall) und neuerdings sogar “pourriel” (Spam, Zusammensetzung von “courriel” und “poubelle” (Mülleimer)). Soweit zumindest die offiziellen Empfehlungen. Die Sprachwirklichkeit sieht allerdings schon wieder ganz anders aus: denn während sich die Académie française zwar “pourriel” wünschen mag, spricht der durchschnittliche Franzose ganz einfach von “spam” oder, wenn er sich etwas gewählter ausdrücken möchte, von “courrier indésirable” (unerwünschte Mail). Und auch der schon früh eingesetzte Begriff “courriel” wird immer mehr vom international gängigen “e-mail” verdrängt.
Nicht unerheblich sind außerdem auch die Unterschiede zwischen dem Gebrauch in Frankreich und dem beispielsweise in Kanada. Dort werden durch die Nähe zum Englischen zum einen manche Anglizismen stärker verwendet, zum anderen gibt es hier auch völlig neue Fachausdrücke, wie z.B. der Begriff “fureteur” für den Browser, der in Frankreich wohl eher leichte Irritationen auslösen dürfte…

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Widerrufsbelehrung umgestellt?

Freitag, 11. Juni 2010 11:55

Heute ist Stichtag: ab heute gilt die neue Widerrufsbelehrung für Online-Shops, die erstmals Gesetzesrang erhalten hat und damit – wenn sie korrekt nach dem vorgegebenen Muster erstellt ist – nicht mehr abmahnfähig ist.

Zahlreiche Online-Händler atmen auf, gleichzeitig aber wird eine große Abmahnwelle erwartet, denn lange nicht alle Händler wissen von der Neuregelung und haben sie direkt zum Stichtag umgesetzt. Also: wer es noch nicht erledigt hat, sollte möglichst umgehend auf die neue Widerrufsbelehrung umstellen.

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Kommunikation als Kundenbindungsfaktor im internationalen Online-Handel

Mittwoch, 9. Juni 2010 10:15

Vertrauensvolle Kundenkommunikation ist einer der Schlüssel zu langfristiger Kundenbindung, denn: Kunden kaufen dort, wo sie sich verstanden fühlen. Mit der entsprechenden Kommunikation lassen sich sogar aus Fehlern Vorteile ziehen: eine freundliche, verbindliche Reaktion auf eine Fehllieferung zum Beispiel mit selbstverständlich unverzüglicher Nachlieferung des korrekten Artikels führt nicht selten zu zufriedenen Stammkunden. Denn wer sich im Problemfall gut betreut und fair behandelt fühlt, der entwickelt Vertrauen – einer der wichtigsten Faktoren gerade im von Distanz geprägten Online-Handel.

Doch wie lässt sich diese vertrauensvolle Kundenkommunikation im grenzüberschreitenden, v.a. sprachüberschreitenden Online-Handel gewährleisten? Gerade hier ist die Vertrauensfrage von noch größerer Bedeutung, denn im eigenen Land traut man sich vielleicht noch zu, im Fall der Fälle sein Recht als Käufer zur Not auch mit juristischen Mitteln durchzukämpfen – im Ausland sieht das schon wieder ganz anders aus. Weshalb der Aufbau von Stammkunden noch viel stärker von der Kommunikation abhängt: der Kunde kauft, wo er sich verstanden fühlt. Und hat ein französischer Kunde bei einem deutschen Händler die Erfahrung gemacht, dass man ihn dort versteht, dann  wird er im Bedarfsfall auf diesen Händler auch immer wieder zurückkommen, anstatt für ein paar Euro weniger beim Konkurrenten zu bestellen.

Wie kann das nun in der Praxis aussehen? Kaum ein Online-Händler kann es sich leisten, eine  Fremdsprachensekretärin (oder sogar mehrere) einzustellen – dafür ist der Anteil der internationalen Kunden in der Regel auch (noch) viel zu niedrig. Doch wachsen kann er nur, das haben wir gerade gesehen, wenn die Kommunikation stimmt – und das ist in den meisten Fällen nur in der Muttersprache des Kunden der Fall.

Wofür sich ein eigener Mitarbeiter nicht lohnt, das kann ein spezialisierter Dienstleister auffangen: also einen Übersetzer beauftragen. Was aber, wenn ich nur einen Zweizeiler als Kundenantwort formulieren möchte, oder – ohne mich auf die automatischen Übersetzer von Google & Co. verlassen zu wollen – einfach nur wissen möchte, was in einer Kundenanfrage überhaupt drinsteht? Solche Kleinstaufträge, die den Großteil des Handelsalltags ausmachen, übernimmt ein klassischer Übersetzer nur ungern – und meist mit hohem Preisaufschlag, weil der Verwaltungsaufwand für einen Zweizeiler kaum weniger hoch ist als für eine 20seitige Broschüre.

An dieser Stelle greift das auf den Geschäftsalltag ausgerichtete Konzept von mehrsprachig handeln: neben meiner eigenen Handelserfahrung profitieren meine Kunden von der Spezialisierung auf genau solche Klein- und Kleinstaufträge. Durch eine speziell entwickelte Auftragsverwaltung fließt wenig Zeit in die Verwaltungsaufgaben, statt dessen steht die inhaltliche Arbeit im Vordergrund, und so können auch zweizeilige Texte tatsächlich für wenige Euro bearbeitet werden. Dabei muss es im übrigen auch nicht immer die Übersetzung sein: freie Formulierung nach Kundenvorgaben, Zusammenfassung eines Textes in der jeweils gewünschten Sprache oder auch ein Telefonat – das Servicespektrum umfasst alles, was im Handelsalltag gebraucht wird.

Und da ich aus langjähriger Erfahrung auch weiß, worauf es im Handelsalltag ankommt, denke ich außerdem mit – für Sie und Ihren Geschäftserfolg!

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Feiertag? Nicht überall…

Donnerstag, 3. Juni 2010 11:27

Der heutige Fronleichnamstag wird schon in Deutschland unterschiedlich gehandhabt und ist lediglich in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie in einigen Gemeinden von Thüringen und Sachsen gesetzlicher Feiertag.

Auch grenzüberschreitend gibt es heute Unterschiede: in Teilen der Schweiz sowie in Österreich ist Fronleichnam ebenfalls ein Feiertag, in Frankreich und Großbritannien dagegen ein ganz normaler Arbeitstag. Auch in Spanien ist “Corpus Christi” schon seit 1989 kein allgemeiner gesetzlicher Feiertag mehr, wird aber als bedeutender katholischer Festtag vielerorts mit Prozessionen und anderen Traditionen begangen. In einigen Regionen (z.B. in Sevilla und Toledo) gilt er außerdem als regionaler Feiertag und ist arbeitsfrei. In den übrigen Regionen Spaniens wird Fronleichnam am folgenden Sonntag (den 9. Sonntag nach Ostern) gefeiert.

LingBits
dt. Fronleichnam – engl./span. Corpus Christi – frz. Fête-Dieu

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