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Beiträge vom Juli, 2010

Europa in den Schulferien

Samstag, 3. Juli 2010 7:12

In Frankreich beginnt heute die Urlaubszeit – die landesweiten Schulferien haben begonnen. Gute acht Wochen, bis zum 01.09.2010, sind die Schulen geschlossen, und die meisten Arbeitnehmer verbrauchen einen Großteil ihres fünfwöchigen Urlaubsanspruchs. Ihren Ursprung haben die Sommerferien übrigens in der Landwirtschaft, denn in den Sommermonaten brauchten die Eltern ihre Kinder zu Hause, damit diese bei der Ernte helfen konnten.

In Spanien wird diese für deutsche Verhältnisse schon sehr lange Ferienzeit noch deutlich übertroffen. Dort sind – je nach Region – um die 3 Monate Sommerferien die Regel. Zwischen Mitte Juni und Mitte September passiert also nicht viel – und das hat auch seinen guten Grund. Denn was die deutschen Urlauber an Spanien so schätzen – Sonne pur mit Durchschnittstemperaturen von 30°C und Spitzen von über 40°C – mag für’s Nichtstun im Urlaub angenehm sein, für den Alltag ist es anstrengend. Da die Hitze besonders im Binnenland, wo die kühlende Meeresbrise fehlt, am stärksten ist, verwundert es auch nicht, dass in Madrid die Sommerferien mit 13 Wochen am längsten sind.

In Großbritannien sind die Schulferien übrigens von Gemeinde zu Gemeinde oder sogar von Schule zu Schule unterschiedlich. Die Regierung bietet inzwischen einen Online-Service an, über den man die Schultermine einer bestimmten Schule herausfinden kann.

LingBits
dt. Ferien
engl. holidays
frz. les vacances f.
sp. las vacaciones

Zentraler Begriff in Frankreich: la rentrée: der Schulbeginn nach den großen Ferien.

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Großbritannien: Grenzüberschreitender Online-Handel im Aufschwung

Donnerstag, 1. Juli 2010 7:52

Eine Studie des britischen European Consumer Centre (ECC) zeigt, dass die Verbraucher auf der Insel den Online-Handel mehr und mehr auch zum Einkauf auf dem Festland nutzen.

Das ECC unterstützt Käufer, die beim grenzüberschreitenden Handel auf Probleme stoßen, bei der außergerichtlichen Streitbeilegung mit dem Händler. Die Anzahl der Anfragen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – zwischen 2008 und 2009 um satte 18%, in den ersten fünf Monaten von 2010, verglichen mit dem gleichen Vorjahreszeitraum,  noch immer um 3% – ein klarer Indikator dafür, dass auch die internationalen Einkaufsaktivitäten deutlich zugenommen haben.

Jed Mayatt vom UK ECC: “Unsere Zahlen zeigen, dass britische Verbraucher viele unterschiedliche Waren und Dienstleistungen online erwerben. Es wird deutlich, dass das Internet den Markt, auf dem der Kunde kauft, deutlich erweitert hat: es gibt ihm Zugang zu einer größeren Anzahl Anbieter und damit eine größere Auswahl. Verbraucher haben bislang nicht dagewesene Möglichkeiten, Produkte, Händler und Preise vergleichen.”

Online-Shopping ist, auch einer EU-Studie zufolge, nach wie vor in ganz Europa auf dem Vormarsch, führend sind dabei Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Quelle: UK European Consumer Centre (Pressemitteilung als DOC)

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: