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Beiträge vom November, 2010

Amazon europäisiert den Marketplace: Auslandslieferung mit FBA

Montag, 29. November 2010 8:55

Amazon bietet seinen Marketplace-Anbietern, die den Service “Fulfillment by Amazon” (FBA) – also die Versandabwicklung ihrer Artikel durch Amazon – nutzen, ab sofort die Lieferung in 26 europäische Länder an – ohne zusätzliche Gebühren. Dabei können die Kunden zwischen zwei Ländergruppen wählen. Die 10-Länder-Gruppe enthält die Zielländer Österreich, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal und Spanien. Darüber hinaus können in der 26-Länder-Gruppe auch die EU-Länder Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern ohne Zusatzkosten beliefert werden.

Damit macht der Online-Shopping-Riese einen großen Schritt in Richtung eines europäisierten Marktes. Die bei amazon.de eingestellten Marketplace-Angebote werden allerdings weiterhin nur bei amazon.de angezeigt – für das Einstellen auf anderen länderspezifischen Marktplätzen muss der Händler selber sorgen  – da hierfür ja auch eventuelle Sprachunterschiede zu berücksichtigen sind, ist dies auch in jedem Fall sinnvoll.

Bereits seit einigen Wochen bietet Amazon Großbritannien versandkostenfreie Lieferungen in 19 europäische Länder an – ab einem Bestellwert von 25 britischen Pfund. Deutschland ist bislang noch nicht auf der Liste, dafür aber werden Belgien, Luxemburg, Italien, Griechenland, Norwegen, Finnland, Spanien, Andorra, Polen, Schweden, San Marino, die Niederlande, Dänemark, Portugal, Gibraltar, der Vatikan sowie Island ab diesem Bestellwert versandkostenfrei beliefert.

Quelle: onlinemarktplatz.de | amazon.de

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Ganz oben auf der Liste: Kundenbindung im Online-Handel

Freitag, 26. November 2010 8:10

In einer vom eCommerce-Anbieter eCommera beauftragten Umfrage haben britische Entscheider im eCommerce der Kundenbindung eine hohe Priorität eingeräumt. Gemeinsam mit der Effizienzsteigerung von Online-Marketing-Maßnahmen landete das Halten bestehender Kunden auf Platz 1 der Prioritäten der britischen Online-Händler.

Das Gewinnen neuer Kunden landete auf Platz 2, auf Platz 3 ihrer Prioriäten setzten die Händler auf der Insel Analysemaßnahmen sowie die Optimierung und den Einsatz von eCommerce-Technologie und -Innovationen. Schlusslicht der Prioritätenliste bildete die Kundengewinnung und -bindung anhand von Social Media Strategien.

Während die eCommera-Umfrage der Kundenbindung eine Top-Priorität einräumt, kommt eine Studie der Service Management Group (SMG) zu dem Ergebnis, dass 42% der Online-Einzelhändler in Großbritannien es schwierig finden, bestehende Kunden zu loyalen Kunden zu machen. Laut dieser Studie geben 64% der Händler den Großteil ihres Marketing-Budgets für die Gewinnung neuer Kunden aus – obwohl 63% zugeben, dass es profitabler ist, bestehende Kunden zu halten.

Quelle: InternetRetailing

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Frankreich plant Steuer auf Online-Werbung

Donnerstag, 25. November 2010 8:59

In Frankreich hat der Senat einen Änderungsantrag verabschiedet, der eine zusätzliche Steuer von 1% auf Online-Werbung vorsieht. Die Steuer ist von allen französischen Unternehmen zu zahlen, die Online-Werbung schalten und berechnet sich aus der Nettosumme der für die Online-Werbung gezahlten Kosten.

Frankreich möchte damit den massiven Steuerausfall abfedern, den es in der Abwanderung von Werbe-Umsätzen nach Irland sieht: Branchen-Gigant Google erzielt auch in Frankreich mit Abstand die meisten Werbeeinnahmen – versteuert diese aber in Irland. Die Befürworter dieser Sondersteuer rechnen mit Steuereinnahmen zwischen 10 und 20 Millionen EUR durch die geplante Abgabe.

Zahlreiche Verbände aus der IT-Wirtschaft haben sich bereits gegen die Zusatzsteuer ausgesprochen. Es wird vor allem eine Benachteiligung kleinerer Unternehmen befürchtet, da diese im Gegensatz zu den Großunternehmen meist keine Möglichkeit haben, die Werbeausgaben zum Beispiel einfach bei einer Auslandstochter anzusiedeln.

Auch wenn noch einige Details zu klären sind, kann der Änderungsvorschlag auf breite Zustimmung seitens der Regierung und auch von Staatspräsident Nicolas Sarkozy persönlich hoffen.

Quelle: ZDnet.fr

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Amazon eröffnet italienische Dependance

Mittwoch, 24. November 2010 8:36

Der Online-Shopping-Gigant Amazon hat gestern einen eigens auf den italienischen Markt ausgerichteten Shop eröffnet. Unter www.amazon.it können Kunden in Italien nun in den Rubriken Bücher, Musik & Film, Elektronik, Soft- & Hardware, Videospiele, Spielzeug, Haushaltsgeräte und Uhren einkaufen. Damit hat die italienische Dependance das zum Launch bislang größte Sortiment – darunter mehr als 2 Millionen Buchtitel…

Auch wenn Amazon die erste Bestellung eines italienischen Kunden bereits am 03. August 1995 bearbeitet hat – ein Kunde aus Genua bestellte damals ein Buch mit dem Titel “Ranks of Bronze”, Millionen anderer per Auslandslieferung bestellter Artikel folgten – , ist dies der erste direkte Schritt in den italienischen Markt.

Nach den USA, Kanada, Großbritannien; Frankreich, Deutschland, Japan und China ist amazon.it damit Amazons achter länderspezifischer Shop.

Quelle: InternetRetailing | amazon.it

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Mode-Einkauf via Google

Dienstag, 23. November 2010 10:07

Google steigt in den Modehandel ein. Mit seinem neuen Portal boutiques.com bietet der Online-Gigant eine Verkaufs-Plattform für Modehändler und Designer. Ihrem altbewährten Geschäftsmodell folgend, tritt Google lediglich als Vermittler und Betreiber der Plattform auf – die Kunden werden direkt an die kooperierenden Online-Shops weitergeleitet. Der Clou an boutiques.com: Kunden können ihren eigenen personalisierten Webshop gestalten und Freunden ihre Lieblings-Kleidung vorstellen können. Dabei werden anhand von Präferenz-Analysen (nach Farbe, Muster, Marke, Preis, Schnitt…) direkt passende Vorschläge gemacht. Inspirieren lassen können sich die KundInnen (aktuell richtet sich das Portal nur an Frauen und ist nur für US-amerikanische Händler freigeschaltet) auch von Stars & Sternchen sowie Designern, die ihre eigenen personalisierten Webshops auf boutiques.com gestalten.

Quelle: derhandel.de | boutiques.com

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Feiertag in Frankreich: Gedenken an Waffenstillstand von 1918

Donnerstag, 11. November 2010 7:57

Am heutigen 11. November ist Feiertag in Frankreich. Anlass ist das Gedenken an den Waffenstillstand von Compiègne vom 11. November 1918, der das Ende des ersten Weltkrieges markierte. Während sie damals noch auf unterschiedlichen Seiten der Kriegsfront standen, feiern Franzosen und Deutsche diesen Waffenstillstand inzwischen gemeinsam, zumindest mit politisch-symbolischen Gesten. So nahm bereits im vergangenen Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Feierlichkeiten in Paris teil, um die Deutsch-Französische Freundschaft zu unterstreichen.

LingBits
dt. Waffenstillstand – frz. l’armistice m.

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Immer mehr (kleine) Online-Händler

Montag, 8. November 2010 14:27

Mehr als verdoppelt hat sich die Anzahl der Unternehmen, die das Internet als Vertriebsweg nutzen. Das ist das Ergebnis einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes. Mit 23% nutzte fast ein Viertel aller Unternehmen im Jahr 2009 in Sachen Vertrieb das Internet – 2008 waren es noch 11%.

Besonders großen Anteil an dieser Entwicklung haben die kleinen Händler mit weniger als zehn Mitarbeitern, die den größten Anteil an deutschen Unternehmen stellen. In nahezu allen untersuchten Wirtschaftszweigen konnte hier eine Verdoppelung der Nutzung des Internets als Vertriebskanal festgestellt werden.

Auch der Online-Umsatzanteil ist gestiegen. Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen online verkauften, erzielten damit im Jahr 2009 33% ihres Gesamtumsatzes. Der Anteil der über eCommerce erzielten Umsätze am Gesamtumsatz aller Unternehmen in Deutschland stieg derweil von 11% auf 16%.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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Widerrufsrecht im Online-Handel: BGH-Urteil zum Wertersatz

Freitag, 5. November 2010 9:22

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aktuellen Fall zum Thema Wertersatz bei Ausübung des Widerrufsrechts im Online-Handel entschieden: wieder einmal zu Gunsten der Verbraucher. Im konkreten Fall ging es um das Ausprobieren eines online bestellten Wasserbetts. Obwohl der Händler die Widerrufsbelehrung mit einem Hinweis darauf ergänzt hatte, dass das Befüllen des Bettes mit Wasser eine deutliche Verschlechterung der Sache zur Folge hat, weil es danach nicht mehr als neuwertig zu verkaufen ist, hatte der Käufer das Bett befüllt und drei Tage lang ausprobiert, bevor es es zurückgab. Das Gericht entschied zu Gunsten des Kunden: er habe das bestellte Produkt lediglich ausprobiert, wozu er durch das geltende Widerrufsrecht befugt sei – Wertersatz sei demnach nicht zu leisten. Der Online-Händler muss also den kompletten Kaufpreis erstatten.

Welche Konsequenzen dieses Urteil für den Online-Handel haben wird, ist leicht abzusehen: können Online-Händler nicht mehr von der Erstattung eines Wertverlustes für zurückgesendete, ausprobierte Ware rechnen, diese aber auch nicht mehr als neuwertig verkaufen, wird ihnen nicht viel anderes übrig bleiben, als die dadurch zu erwartenden Verluste auf die Preise aufzuschlagen. Je nach Produkt wird das mal mehr, mal weniger häufig und in unterschiedlicher Höhe der Fall sein. Die Richterin des Bundesgerichtshofs formulierte diese Vorgehensweise im übrigen auch als Empfehlung an den Versandhandel…

Quelle: heise.de

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Großbritannien führend im eCommerce

Dienstag, 2. November 2010 10:43

Im Jahre 2009 kauften 31 Millionen britische User Waren und Reisen im Wert von 50 Milliarden Pfund über das Internet. Mit einem Umsatz von insgesamt 100 Milliarden Britischen Pfund (ca. 115 Milliarden Euro) und einem Anteil von 7.2% am britischen Bruttoinlandsprodukt ist die britische Internetwirtschaft die führende in der Welt. Das ist das Ergebnis eines Berichts der Boston Consulting Group im Auftrag von Google.  Damit ist die Internetbranche bereits stärker als der Bausektor, der Transportsektor oder die Utility-Branche, zu der Energie-, Strom, Gas- und Wasserversorgung sowie Erneuerbare Energien zählen.

Für die kommenden Jahre wird ein Wachstum von 10% pro Jahr erwartet, bis 2015 soll der Anteil am Bruttoinlandsprodukt 10% betragen.

Stark sind die britischen Händler auch im Export aufgestellt. Für jedes importierte Pfund £ wurden Waren oder Dienstleistungen im Wert von £2.80 exportiert – offline liegt die Rate bei lediglich 0.90£ für jedes importierte Pfund £.

Quelle: Internet Retailing – Selling in the digital age

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