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Beiträge vom Februar, 2011

Offizielle Zahlen: Online setzt sich durch

Montag, 28. Februar 2011 15:48

Die aktuellsten Marktdaten des Bundesverband des deutschen Versandhandels (bvh) zeigen: der Online-Handel nimmt gegenüber dem Versandhandel via Katalog immer mehr zu.

18,3 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr via Internet umgesetzt, das sind 18% mehr als im letzten Jahr und entspricht einem Anteil von 60,4% am gesamten Versandhandelsgeschäft.

Besonders Hersteller entdecken immer mehr das Internet als Vertriebsweg und nutzen es zunehmend, um den Endkunden ohne Zwischenhändler direkt selbst zu erreichen – eine Entwicklung, die  nicht zuletzt den Handel vor neue Herausforderungen stellt.

KF/msh | Quelle: Shopbetreiber-Blog

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Großbritannien: Waitrose greift den eFood-Markt an

Mittwoch, 23. Februar 2011 9:30

Die britische Supermarktkette Waitrose plant einen Großangriff auf den Online-Lebensmittelhandel auf der Insel. Mit einer Investition von über 10 Mio. Pfund soll der Online-Einkauf von Lebensmitteln bei Waitrose ein völlig neues Gesicht bekommen. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen eine verbesserte Usability und neue Services: so soll es zum Beispiel möglich sein, Einzelprodukte anstelle von Standard-Verpackungseinheiten zu bestellen (z.B. eine einzelne Zwiebel), darüber hinaus kann der Online-Käufer dem Mitarbeiter, der die Einkäufe zusammenstellt, persönliche Wünsche mitgeben (z.B. “grüne Bananen”, “den Schinken in besonders dicken Scheiben” o.ä.). Damit soll der persönliche Touch, den das Einkaufen im Laden ausmacht, in den Online-Kanal überführt werden.

Neu ist auch, dass Waitrose in Zukunft auch Kunden in London beliefern wird, die Hauptstadt war nach einer entsprechenden Vereinbarung bisher Wettbewerber Ocado vorbehalten.

Beibehalten wird die kostenfreie Zustellung aller Bestellungen mit einem Wert von mindestens 50 Pfund. Alternativ ist auch das Abholen der Bestellung im Markt möglich (“Click & Collect”).

Das neue Shoppingerlebnis soll in der zweiten Märzwoche online gehen.

KF/msh | Quelle: InternetRetailing

Thema: eCommerce, Logistik, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Großbritannien: eCommerce-Wachstum verlangsamt sich im Januar

Montag, 21. Februar 2011 8:03

Im Vergleich zu den letzten Monaten des Jahre 2010 hat sich das Wachstum im britischen eCommerce deutlich verlangsamt. Zu diesem Ergebnis kommt der BRC–KPMG Retail Sales Monitor. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres konnten aber immerhin noch 12,3% Steigerung festgestellt werden (im Dezember war es ein Rekordwachstum von 18%).

Gemessen an seiner vorherigen Entwicklung konnte der stationäre Einzelhandel dagegen steigende Wachstumszahlen vermelden, liegt damit aber immer noch gerade mal bei einem Drittel des eCommerce-Wachstums. Online legt also weiter kräftig zu.

Für den gesamten Einzelhandel konnte der Retail Sales Monitor auf Basis bereinigter Umsatzdaten eine Steigerung um 2,3% ausmachen, im Januar 2010 war der Gesamtumsatz dagegen um 0,7% gefallen.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Kaufhauskette John Lewis nimmt Europa ins Visier

Donnerstag, 17. Februar 2011 8:40

Die britische Kaufhauskette John Lewis will international werden – zunächst online. In einem ersten Schritt soll der Webshop, in dem bislang nur Kunden aus Großbritannien bestellen können, für internationale Bestellungen vom europäischen Festland geöffnet werden. Auf Basis der dann eingehenden Bestellungen will das Unternehmen Daten zu interessanten Märkten sammeln und Entscheidungen treffen, in welchen Städten sich stationäre Kaufhäuser lohnen könnten und für welche Länder sich lokalisierte Webshops anbieten. Die Internationalisierung des Online-Shops soll also Daten sowohl für die weitere eCommerce-Strategie als auch für die Expansion im stationären Geschäft bieten.

Zum Start sind Elektrogeräte sowie größere Möbel vom Versand auf das europäische Festland ausgeschlossen. Der Aufbau länderspezifischer Shops in den jeweiligen Landessprachen ist für die nächsten 18 Monate geplant.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Zahlen zum französischen eCommerce

Montag, 14. Februar 2011 12:53

Das französische Statistikinstitut INSEE (Institut national de la statistique et des études économiques) hat seine neuesten Zahlen zur Internetnutzung in französischen Firmen veröffentlicht. Demnach haben 97% der Firmen mit mehr als 10 Angestellten inzwischen Internetzugang. Von den Firmen ohne Internetzugang haben 84% 10-19 Mitarbeiter, sie kommen maßgeblich aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe oder der verarbeitetenden Industrie.

Zu Beginn des Jahres 2010 hatten 58% aller Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern eine eigene Website. Dieser Faktor ist stark von der Unternehmensgröße abhängig: von den Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern präsentieren sich 90% mit eigenen Seiten im Internet.

Je größer das Unternehmen, um so höher der Online-Anteil
Der Verkauf über das Internet machte im Jahr 2009 13% des Gesamtumsatzes der Unternehmen in Frankreich aus. Dabei erzielten die Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern nur 3% ihres Gesamtumsatzes über das Internet, bei den Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern waren es 17%.  Insgesamt verkauften 14% aller Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern über das Internet (Finanz- und Versicherungssektor sind hier ausgenommen).

Der auf elektronischem Wege abgewickelte Umsatz betrug im Jahr 2009 ingesamt 358 Milliarden Euro. Davon wurden 76,5 Milliarden Euro über Webseiten umgesetzt, 281,5 Milliarden Euro über andere Wege des elektronischen Datenaustauschs (EDI). Bei den über Webseiten erzielten Umsätzen ist der B2B-Sektor mit einem Anteil von 65% deutlich ausgeprägter als der B2C-Sektor (35%).

26% aller Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern kaufen auch auf elektronischem Wege ein, mit einem Gesamtumsatz von 237,5 Milliarden Euro. 58,5 Milliarden Euro davon werden über den Online-Handel abgewickelt, 179 Milliarden Euro via EDI.

KF/msh  | Quelle: INSEE

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Warum sind die Spanier so zurückhaltend beim Online-Kauf?

Donnerstag, 10. Februar 2011 10:46

Die Tendenz ist zwar steigend, aber zumindest im Jahr 2009 haben 58,5% aller spanischen Internetnutzer das Netz (noch) nicht zum Einkaufen genutzt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des spanischen Observatorio Nacional de las Telecomunicaciones y la Sociedad de la Información (ONTSI).

Die Studie geht auch den Gründen für die Zurückhaltung im Online-Kauf nach und kommt dabei zu den folgenden Ergebnissen:

  • 77,8% der Befragten möchten die Ware vor dem Kauf gerne anschauen, anfassen und ausprobieren. Damit erteilen die Verbraucher nicht nur dem Online-Handel, sondern dem Versandhandel allgemein eine Absage. Diese Abneigung gegen den Distanzhandel wirkt sich selbstverständlich von Branche zu Branche unterschiedlich aus.
  • Mit dem am zweithäufigsten genannten Grund sollten der Online-Handel sich durchaus auseinandersetzen: 64,5% der Surfer haben Bedenken, ihre Daten an Online-Händler weiterzugeben. Offenbar ist das Vertrauen in die praktische Umsetzung des spanischen Datenschutzgesetzes LOPD nicht allzu groß – hier kommt den Online-Händlern die Aufgabe zu, ihren Umgang mit den persönlichen Daten ihrer Kunden transparenter zu machen.
  • In eine ähnliche Kerbe schlägt Grund Nummer drei: 58,8% der Befragten fehlt ganz allgemein das Vertrauen in den Online-Handel. Hilfreich für den Vertrauensaufbau ist hier laut Ansicht von Experten das parallele Vorhandensein von stationären Ladengeschäften. Außerdem setzt die Branche Hoffnung in den verstärkten Einstieg von großen, bekannten Firmen in den Online-Handel, auch das soll das allgemeine Vertrauen in den neuen Vertriebsweg stärken.
  • Vertrauen ist auch die Gretchenfrage in Sachen Zahlung: 48,3% fehlt das Vertrauen in die Zahlungsmethoden. Möglichkeiten, um dieses Misstrauen zu überwinden, finden sich u.a. auch in der Kombination von Online- und stationärem Handel: z.B. das Angebot, Artikel online zu bestellen und im Ladengeschäft abzuholen und bezahlen. Für den reinen Online-Handel bietet sich der Versand per Nachnahme oder ggf. auch gegen Rechnung an.
  • Und – wie sollte es anders sein – auch der letzte erwähnenswerte Punkt dreht sich um den Aspekt Vertrauen. Im Speziellen misstrauen 30,3% der Verbraucher auch den Informationen, die sie im Online-Shop erhalten. Auch hier ist wieder Handlungsbedarf seitens des Online-Handels gefragt: transparentere, konkretere Informationen zu den Produkten und zum Anbieter sind gefragt.

Zu hohe Versandkosten, nicht erkennbare Vorteile oder zu komplizierte Bedienung tauchen bei der Befragung ebenfalls auf, fallen aber weniger ins Gewicht. Das bestimmende Thema im spanischen eCommerce ist zweifelsfrei der Mangel an Vertrauen.  Hier fällt dem Online-Handel in Spanien also die große Herausforderung zu, Vertrauen aufzubauen, um das Internet mit der Zeit zu einem ebenso gängigen Vertriebsweg zu machen wie es in anderen europäischen Ländern bereits der Fall ist. Das wird mit den richtigen Maßnahmen funktionieren – aber es wird Zeit brauchen, der spanische Online-Markt bleibt also vorerst ein Perspektiv-Markt, mit großen Herausforderungen, aber auch entsprechend interessanten Wachstumschancen.

KF/msh | Quelle: Tecnologiapyme

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US-Studie: Retargeting bei Online-Käufern unbeliebt

Mittwoch, 9. Februar 2011 8:21

Knappe 50 % aller Online-Käufer fühlen sich von personalisierten Angeboten im Web in ihrer Privatsphäre gestört. Das ist das Ergebnis einer Studie der Personalisierungs-Experten von Baynote. In ihrer Umfrage zu den Shopping-Erlebnissen im Weihnachtsgeschäft 2010 äußerten sich 55% der Befragten grundsätzlich positiv und bezeichneten ihre Shopping-Erfahrungen als gut. Von personalisierten Angeboten und Werbeeinblendungen nach dem Stöbern in einem Online-Shop halten viele Nutzer jedoch nichts. 84% würden keine weiteren persönlichen Informationen preisgeben wollen, um persönlichere Angebote zu erhalten. 48% der Befragten sagten, erlebtes Retargeting nach einem Shop-Besuch wäre für sie sogar ein Grund, den Shop nicht wieder zu besuchen.

Weitere Punkte, bei denen nach Meinung der User noch Verbesserungspotenzial besteht, sind die Benutzerfreundlichkeit der Navigation sowie die Suche innerhalb des Shops.

KF/msh | Quelle:Baynote

Was ist Retargeting?
Unter Retargeting versteht man die gezielte, personalisierte Einblendung von passenden Werbeanzeigen auf anderen Webseiten, nachdem ein Kunde in einem Online-Shop nach Produkten gesucht, diese aber nicht gekauft hat.

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Wachstum im Online-Lebensmittelhandel

Dienstag, 8. Februar 2011 8:25

Der Branchenverband BITKOM kommt in einer repräsentativen Umfrage unter gut 1.000 Internetnutzern zu dem Ergebnis, dass der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland durchaus Zukunft hat. Rund 4,5 Millionen Deutsche kaufen laut BITKOM bereits jetzt Lebensmittel über das Internet, das sind 9 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland und dreimal soviel wie noch 2009. 19% aller Befragten hatten zwar noch keine Lebensmittel online bestellt, können sich dies prinzipiell aber durchaus vorstellen – unter den potentiellen Kunden sind verstärkt jüngere Nutzer sowie mehr Männer als Frauen.

In unseren europäischen Nachbarländern ist der Online-Einkauf von Lebensmitteln bereits zum Standard geworden: in Frankreich boomen Drive-In-Märkte, in England konnte kürzlich der mit einem innovativen, ökologisch inspirierten Konzept gestartete Branchenliebling Ocado Erfolgsmeldungen veröffentlichen und auch in Spanien sind sowohl Liefer- als auch Abholkonzepte auf dem Vormarsch. Auf dem deutschen Markt wollte der Online-Lebensmittelhandel dagegen bislang noch nicht so recht Fuß fassen, sogar amazons Versuche waren bislang von mäßigem Erfolg gekrönt. Doch aufgegeben hat der deutsche Lebensmitteleinzelhandel das Thema eFood noch nicht: nächste vielversprechende Schritte sind voraussichtlich Ende des Jahres von der REWE Gruppe zu erwarten. Warten wir’s ab – es bleibt spannend!

KF/msh | Quelle: BITKOM

> Mehr zum Online-Lebensmittelhandel in Europa: Fachartikel in der eCommerceLounge

Thema: eCommerce, Logistik, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Online-Handel in der EU: Einheitliche Widerrufsfrist kommt

Montag, 7. Februar 2011 7:58

Eine einheitliche Widerrufsfrist von 14 Tagen im EU-weiten Online-Handel kommt – irgendwann. Das ist wohl so ziemlich das einzige, dessen man sich nach der Abstimmung im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments sicher sein kann. Der Ausschuss hatte am 01. Februar über die neue EU-weite Verbraucherrechts-Richtlinie abzustimmen und entschied nach kontroversen Diskussionen zugunsten des Richtlinienentwurfs, allerdings mit zahlreichen Anmerkungen und Potenzial für weitere Auseinandersetzungen.

Eine Woche vorher hatten die EU-Mitgliedsstaaten dem Entwurf bereits zugestimmt.

Kernpunkte der Vereinheitlichungen, die den grenzüberschreitenden eCommerce sowohl für Online-Käufer als auch für Händler vereinfachen sollen, sind:

  • Widerrufsfrist von 14 Tagen
  • Vorvertragliche Informationspflichten
  • Versandrisiko beim Händler
  • Standard-Vorlagen für Widerrufsformulare (für Kunden) und Widerrufsbelehrungen (für Händler)
  • Rücksendeverfahren nach Widerruf
  • Sanktionen bei fehlender oder mangelhafter Information über das Widerrufsrecht und die Widerrufsfolgen

Daneben sollen die Verbraucherrechte auch bei Online-Auktionen, im  Hinblick auf versteckte Kosten oder bei der aktiven Zustimmung zu Zusatzkosten gestärkt werden.

Zwischen den politischen Parteien herrscht noch Uneinigkeit über den Umfang der Harmonisierung. Neben den genannten zentralen Aspekten für den Online-Handel umfasst die Verbraucherrechts-Richtlinie auch Regelungen zu Haustürgeschäften und Handwerkerleistungen. Eine Abstimmung im Europaparlament ist für März vorgesehen – nach einer endgültigen Verabschiedung haben die Mitgliedsstaaten zwei Jahre Zeit, die Vorgaben in geltendes Recht umzusetzen.

KF/msh | Quellen: MEMO/11/39 der EU | Memo/11/61 der EU| Europäisches Parlament | Euractiv.com

Thema: eCommerce, Newsticker, Politik, Recht | Kommentare (0) | Autor:

Übersetzen mal anders

Freitag, 4. Februar 2011 11:38

Zum Start ins Wochenende perfekt geeignet: diese geniale Idee von coldmirror, perfekt umgesetzt… Eine beeindruckende Form der “Übersetzung”, bei der ich mich frage: wie hört man das… ?

> Auf YouTube anschauen

KF/msh

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: