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Beiträge vom Juni, 2011

bvh-Prognose: Online-Umsatz wird weiter steigen

Donnerstag, 30. Juni 2011 9:55

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) hat seine aktuelle Prognose für den Distanzhandel in Deutschland vorgelegt. Demnach wird der Online- und Versandhandel auch 2011 wieder kräftig zulegen.

Der Gesamtumsatz von Online- und Versandhandel wird laut bvh auf 32,4 Mrd. EUR steigen, das ist ein Plus von 7%.

20 Mrd. EUR-Grenze geknackt

Umsatztreiber ist nach wie vor der eCommerce: so wird für den Online-Handel ein Wachstum um rund 17 Prozent auf 21,48 Mrd. EUR geschätzt, das entspräche einem Anteil von 66% am gesamten Versandhandel, 6% mehr als 2010.

Basis für die Prognose ist die im Auftrag des bvh vom Bielefelder Forschungsinstitut TNS Infratest durchgeführte Untersuchung “Distanzhandel in Deutschland”, bei der etwa 30.000 Privatpersonen zu ihrem Ausgabeverhalten befragt wurden.

KF/msh | Quelle: bvh

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In Spanien fließt der Wein: Batalla del Vino

Mittwoch, 29. Juni 2011 9:26

In der spanischen Stadt Haro (La Rioja) wird heute gekämpft – und zwar mit Wein. In der alljährlich am 29. Juni stattfindenden Batalla del Vino werden etwa 70.000 Liter Wein als Munition verschossen – wonach alle Beteiligten keine Brille mehr brauchen, um alles rot bzw. rosa zu sehen … Die Ursprünge der Batalla del Vino lassen sich bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen – zum ersten Mal unter diesem Namen genannt wurde die Schlacht des Weines 1949.

KF/msh

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Einheitliche Widerrufsfrist: Neue Verbraucherrechtsrichtlinie akzeptiert

Freitag, 24. Juni 2011 12:17

In der gestrigen Abstimmung im EU-Parlament ist der aktuelle Entwurf der Verbraucherrechtsrichtlinie, die Regelungen für den Online-Handel in Europa vereinheitlichen will, wie erwartet angenommen worden. Kernpunkte der neuen Regelung sind:

  • EU-weit einheitliches 14tägiges Widerrufsrecht
  • umfassende Informationspflichten für Online-Händler, insbesondere vor Abschluss der Bestellung
  • Abschaffung der bislang nur in Deutschland geltenden 40-EUR-Klausel für die Rücksendekosten

Wenn die neuen Regelungen auch keine vollständige Harmonisierung des EU-weiten eCommerce zum Ergebnis haben, werden sie doch einige Unsicherheiten und Uneinheitlichkeiten im grenzüberschreitenden Online-Handel aushebeln. Beste Nachricht für Online-Händler und eCommerce-Dienstleister: die für den Online-Handel problematischsten Aspekte eines früheren Richtlinienentwurfs (EU-weite Ausweitung der 40-EUR-Klausel, Verpflichtung zum Versand in alle EU-Länder) wurden gestrichen. Auch wenn sie keinen revolutionären Charakterhat, dürften mit dem jetzigen Status der Richtlinie sowohl Händler als auch Verbraucher durchaus leben können.

Im nächsten Schritt muss die Richtlinie noch formal vom Rat der Europäischen Union angenommen werden. Nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt tritt die Richtlinie dann offiziell in Kraft und muss innerhalb von zwei Jahren von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werde.

KF/msh | Quelle: EU-Parlament | Aktueller Entwurf der Verbraucherrechtsrichtlinie

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Verbraucherrechts-Richtlinie: EU-Parlament stimmt heute ab

Donnerstag, 23. Juni 2011 10:44

Heute wird im EU-Parlament über die aktuelle Fassung der EU-Verbraucherrechtsrichtlinie abgestimmt. Das vom ungarischen Vorsitz des Rats der Europäischen Union erarbeitete Kompromisspapier hat gute Chancen, akzeptiert zu werden, denn die strittigsten Punkte sind inzwischen ausgebügelt worden. So soll es nach aktuellem Stand keine Verpflichtung für Online-Händler zur Lieferung in alle EU-Länder geben, und auch beim Thema der Rücksendekosten im Fall eines Widerrufs ist die unverhältnismäßig starke Kostenbelastung der Händler, die eine EU-weite Einführung der aktuell in Deutschland gültigen 40-EUR-Klausel bedeutet hätte, wohl vom Tisch.

Die deutlichste Harmonisierung wird in Sachen Widerrufsfrist geschehen: hier sollen EU-weit 14 Tage anstatt der bislang sehr unterschiedlichen Fristen zwischen 7 und 15 Tagen eingeführt werden.

Wenn das EU-Parlament heute zustimmt, wird die Richtlinie aller Voraussicht nach im Oktober im Amtsblatt der EU veröffentlicht werden und damit offiziell in Kraft treten. Den Mitgliedsländern bleiben dann allerdings noch zwei Jahre, um die Vorgaben in geltendes Recht umzusetzen.

KF/msh

Thema: eCommerce, Newsticker, Politik | Kommentare (0) | Autor:

Feiertag? Nicht überall…

Donnerstag, 23. Juni 2011 9:36

Der heutige Fronleichnamstag wird schon in Deutschland sehr unterschiedlich gehandhabt: lediglich in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie in einigen Gemeinden von Thüringen und Sachsen ist Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag.

Diese Unterschiede setzten sich innerhalb Europas fort: in Teilen der Schweiz sowie in Österreich ist Fronleichnam ein Feiertag, in Frankreich und Großbritannien dagegen ein ganz normaler Arbeitstag. Auch in Spanien ist “Corpus Christi”, so der traditionelle Name des Festtages, schon seit 1989 kein allgemeiner gesetzlicher Feiertag mehr, wird aber als bedeutender katholischer Festtag vielerorts mit Prozessionen und anderen Traditionen begangen. In einzelnen Regionen (z.B. in Sevilla und Toledo) gilt er darüber hinaus als regionaler Feiertag und ist arbeitsfrei. In den übrigen Regionen Spaniens wird Fronleichnam am folgenden Sonntag (dem 9. Sonntag nach Ostern) gefeiert.

LingBits
dt. Fronleichnam – engl./span. Corpus Christi – frz. Fête-Dieu

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Luxemburg feiert Geburtstag

Donnerstag, 23. Juni 2011 7:44

Am heutigen 23. Juni werden Sie Ihre Geschäftspartner in Luxemburg eher nicht erreichen: das Großherzogtum begeht seinen Nationalfeiertag. Ursprünglich immer am Geburtstag des Großherzogs gefeiert, wurde der Festtag bereits aus diversen Gründen in den Juni verlegt, zuletzt aus Gründen des besseren Wetters vom 23. Januar (Geburtstag der von 1919-1964 amtierenden Großherzogin Charlotte) auf den 23. Juni. An diesem Datum wird der Feiertag auch heute noch begangen, auch wenn es mit dem Geburtstag des aktuellen Großherzogs Henri nicht mehr viel zu tun hat.

LingBits
Nationalfeiertag – frz. fête nationale f.

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Großbritannien: Online-Umsatz wächst weiter

Mittwoch, 22. Juni 2011 11:21

Während die Zahlen im stationären Handel nur wenig Grund zur Freude boten, verlagerte sich in Großbritannien der Umsatz im Mai auf den Online-Handel. Die Berechnungen des Office for National Statistics (ONS) kamen zu dem Ergebnis, dass der eCommerce seinen Anteil am Einzelhandelsmarkt im Mai auf 9,4% steigern konnte, das sind 2% mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres und 0,9% mehr als im Vormonat.

Das vom ONS festgestellte Wachstum im Gesamt-Einzelhandel von 3,% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist maßgeblich auf Distanzhandels-Transaktionen zurückzuführen, darunter auch der Online-Handel. Im Vergleich zum Vormonat ging der Einzelhandelsumsatz demnach insgesamt um 1,4% zurück. Besonders betroffen davon war der Lebensmittelhandel, dessen Umsatz einen Rekordrückgang von 3,2% im Vergleich zum Vormonat verzeichnen musste.

Ähnliche Tendenzen meldet auch der IMRG Capgemini e-Retail Sales Index. Der Studie zufolge gaben die britischen Verbraucher im Mai 5.3 Mrd. £ aus, 18% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und 2% mehr als im Vormonat. Allerdings kommt IMRG zu dem Ergebnis, dass zwar insgesamt mehr Geld ausgegeben, davon aber billigere Waren gekauft wurden, darunter maßgeblich Kleidung und alkoholische Getränke.

Wachstumsmotor ist nach wie vor der eCommerce. Seit Anfang des Jahres sind laut IMRG 25,7 Mrd. £ in Online-Shops ausgegeben worden, was einem Gesamtwachstum von 18% entspricht.

Zu etwas anderen Ergebnissen war Anfang des Monats das British Retail Consortium (BRC) gekommen. Sie hatten bei einem Rückgang des Gesamtumsatzes im Einzelhandel um 2,3% eine verlangsamte Wachstumsrate von 10,4% im Online-Handel festgestellt – dennoch entwickelte sich der Online-Handel auch hier positiv, gegen den Trend des Gesamthandels.

Multichannel-Händler, die sowohl im Online-Handel als auch im stationären Vertrieb aktiv sind, konnten im Mai insgesamt ein stärkeres Wachstum vermelden als reine Online-Händler, mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 23%.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

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Frankreich: Neuer Anlauf für die Google-Steuer

Dienstag, 21. Juni 2011 8:28

Obwohl sein Projekt in der Woche zuvor bei einer Abstimmung in der französischen Nationalversammlung durchgefallen war, hat Senator Philippe Marini vergangenen Mittwoch erneut einen Antrag auf Einführung seiner sog. „Google-Steuer“ gestellt. Gleichzeitig betonte er in Richtung des Nationalen Rates für Informationstechnologie (Conseil National du Numérique), es sei noch eine grundsätzliche Vorgehensweise in punkto Steuern im elektronischen Geschäftsverkehr zu erarbeiten.

Die als Google-Steuer („taxe Google“) bekannt gewordene Abgabe soll nach dem Willen Marinis auf alle in Frankreich beauftragten Online-Werbe-Dienstleistungen erhoben werden, auch wenn diese im Ausland erbracht werden. Wie in vielen europäischen Ländern geht ein Großteil der Ausgaben französischer Firmen für Online-Werbung an den Marktführer Google. Da Google seinen Sitz in Irland hat, gehen dem französischen Staat dadurch hohe Steuersummen verloren.

Der Protest gegen die geplante Sonderabgabe wächst derweil weiter. Zuletzt hat die französische Gewerkschaft der Spieleentwickler SNJV (Syndicat National du Jeu Vidéo) die Senatoren aufgerufen, gegen die Steuer zu stimmen. Anstatt den Wachstumsmotor Internetbranche tatkräftig zu unterstützen, öffne die Sondersteuer Tür und Tor für umsatzstarke eCommerce-Unternehmen, ins Ausland abzuwandern.

KF/msh | Quelle: Frenchweb

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EU-Verbraucherrechts-Richtlinie: Kompromiss erarbeitet

Montag, 20. Juni 2011 7:42

Der ungarische Vorsitz des Rats der Europäischen Union hat ein Kompromiss-Papier zur neuen EU-Verbraucherrechtsrichtlinie erarbeitet, das am vergangenen Donnerstag eine Abstimmung im Internal Market Committee (IMCO) erfolgreich hinter sich gebracht. Offenbar haben die massiven Proteste von Seiten der Branchenverbände Früchte getragen: die Verpflichtung zur Lieferung in alle EU-Länder findet sich in der nun vorliegenden Fassung nicht mehr. Ebenso Entwarnung kann es wohl in Sachen Rücksendekosten geben:  die ursprünglich vorgesehene Ausweitung der derzeit nur in Deutschland gültigen 40-EUR-Klausel ist offenbar ebenfalls vom Tisch.

Unter anderem sind geplant:

  • eine einheitliche Widerrufsfrist von 14 Tagen, mit max. weiteren 14 Tagen Zeit für die Rücksendung der widerrufenen Produkte,
  • das Verbot, dem Verbraucher für die Nutzung von Zahlungsmitteln höhere zusätzliche Kosten als die dem Händler tatsächlich entstehenden aufzuerlegen,
  • die Verpflichtung, für Anfragen nach der Bestellung eine Telefonnummer zu Standard-Verbindungspreisen zur Verfügung zu stellen,
  • umfassende Informationspflichten vor allem vor Abschluss der Bestellung.

Die Richtlinie wird am 23. Juni dem EU-Parlament zur Abstimmung vorgelegt.

KF/msh | Quellen: Tecnologiapyme | imrg| Ungarischer Vorsitz des Rats der Europäischen Union

Thema: eCommerce, Newsticker, Politik, Recht | Kommentare (0) | Autor:

Spanien: Social Media auf dem Vormarsch

Freitag, 17. Juni 2011 10:18

53% aller spanischen Unternehmen haben mithilfe von Social Media-Kanälen bereits neue Kunden gewonnen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Regus, Experte für flexible Arbeitsplatzlösungen & Videokonferenzstudios. Der Studie zufolge halten 80% der spanischen Firmen Social Media für einen unabdingbaren Erfolgsfaktor in der Marketing-Strategie.

45% der spanischen Firmen ermuntern darüber hinaus auch ihre Mitarbeiter, in Social Media-Netzwerken wie etwa XING oder LinkedIn aktiv zu werden.

In Spanien ist die Nutzung von Social Media besonders weit verbreitet: 78% aller spanischen Internetnutzer haben auch einen Facebook-Account.

In der weltweit angelegten Regus-Studie wurden insgesamt 17.000 Geschäftsführer und Firmeninhaber aus 80 Ländern befragt.

KF/mhs | Quelle: Tecnologiapyme | Regus

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