Mittwoch, 20. Juli 2011 8:53
Nicht aus den Reihen von Lektoren und Sprachdienstleistern, sondern aus dem Munde eines eCommerce-Experten kommt die Einschätzung, dass falsche Rechtschreibung im eCommerce Millionen kosten kann. Charles Duncombe, Geschäftsführer der Just Say Please-Gruppe (aktiv u.a. im Reise-, Mode- und Mobiltelefonmarkt) konnte nach einem Korrektorat der Texte auf den von seiner Gruppe betriebenen Seiten eine Verdoppelung der Einnahmen verbuchen.
Rechtschreibung als Glaubwürdigkeitsfaktor
Korrekte Rechtschreibung, so die Einschätzung Duncombes, ist essentiell für die Glaubwürdigkeit eines Webangebots. Angebote mit Rechtschreibfehlern werden vom Kunden schnell als unseriös und unsicher wahrgenommen. Wo Vertrauen und Sicherheit zu den zentralen Aspekten des Verkaufserfolgs zählen, ein absolutes K.O.-Kriterium.
Korrektorat als SEO-Maßnahme
Worauf Duncombe nicht eingeht, was aber genauso ein entscheidender Faktor im Kampf um Marktanteile ist, sind die SEO-Auswirkungen von Rechtschreib- oder Tippfehlern im Web. Wer einen Plasma-Fernseher verkaufen möchte, aber einen Plamsa-Fernseher anpreist, oder seine Laptoptaschen als Labtoptaschen bewirbt, der verliert nicht nur beim Thema Seriosität, sondern auch im Suchmaschinenranking.
Mehr als entscheidende Gründe, bereits fernab von Keywordoptimierung oder anderen SEO-Maßnahmen für qualitativ einwandfreie Texte zu sorgen – die Kosten für ein professionelles Korrektorat oder Lektorat haben sich garantiert schnell amortisiert…
KF/msh | Quelle: bigmouth media