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Beiträge vom September, 2011

Käse bis vor die Haustür: REWE startet Lieferservice

Freitag, 30. September 2011 12:32

Seit März 2011 bietet die Handelskette REWE bereits die Möglichkeit, in sieben einzelnen Märkten von Hamburg bis Landshut via Abholservice online einzukaufen: der Einkaufskorb wird online zusammengestellt und kann dann im ausgewählten Markt abgeholt werden.

Seit gestern ist nun – vorerst nur in Frankfurt – auch die Lieferung des Einkaufs nach Hause möglich. Der REWE online Lieferservice  kostet bei einem Mindestbestellwert von 50 EUR fünf EUR pro Lieferung – die erste Lieferung ist gebührenfrei.

Ob REWE den Dienst demnächst bundesweit ausweiten wird? Wir sind gespannt…

KF/mhs | Quelle: REWE | InternetWorld Business

Thema: eCommerce, Logistik, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Der durchschnittliche europäische Online-Shopper…

Mittwoch, 28. September 2011 8:39

… ist männlich, wohlhabend und lebt in Westeuropa. Das ist das Ergebnis der Studie “Europas Online Shopper” von CB Richard Ellis, die diese Woche auf dem World Retail Congress vorgestellt wurde.

Für die Studie wurden Verbraucher aus zehn europäischen Ländern befragt. Insgesamt kaufen demnach inzwischen 40% aller Verbraucher online ein. Der Geschlechterunterschied ist dabei erstaunlich hoch: im Schnitt kaufen Männer doppelt so häufig online wie Frauen. Frauen kaufen dagegen häufiger im stationären Handel.

Während 61% der gutverdienenden Verbraucher online einkaufen, tun dies nur 44% der Niedrigverdiener. Und in Westeuropa ist das Online-Shopping deutlich weiter verbreitet als in den osteuropäischen Ländern – das Schlusslicht bildet dabei Russland.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

Thema: eCommerce, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Spanien: KMUs setzen immer mehr auf Social Media

Dienstag, 27. September 2011 8:17

Die Hälfte der spanischen PYMEs (= KMUs) im Handelssektor setzt auf Social Media als PR- und Kundenbindungsinstrument. Das ist das Ergebnis einer Studie der Agentur Hello Comunicación, die sich auf Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern konzentriert.

49% der untersuchten Unternehmen sind in sozialen Netzwerken aktiv. 18% derjenigen, die noch nicht aktiv sind, haben vor, bis Ende des Jahre noch einzusteigen. Dabei sind die Aktivitäten überall noch recht jung: von den Unternehmen, die Social Media bereits einsetzen, sind 61% erst in diesem Jahr eingestiegen.

Die am meisten genutzten Netzwerke der spanischen KMUs sind Facebook (93%), Twitter (50%) und LinkedIn (45%).

KF/msh | Quelle: Tecnologiapyme

Thema: eCommerce, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

¡Adiós torero!: Letzter Stierkampf in Barcelona

Montag, 26. September 2011 9:04

Die gestrige Corrida in der Arena Monumental in Barcelona war der wohl letzte Stierkampf in der spanischen Provinz Katalonien. Im Juli 2010 hatte das katalanische Parlament ein Ende der Stierkämpfe ab 2012 beschlossen – damit markiert die letzte Corrida der Saison den Abschluss des blutigen Schauspiels in Katalonien. Tierschützer und Stierkampf-Gegner warteten schon lange auf diesen Tag – Stierkampf-Befürworter dagegen kritisieren, dass die umstrittene Tradition im Bestreben Kataloniens um Unabhängigkeit vom spanischen Mutterland instrumentalisiert wurde.

Im Rest des spanischen Festlands (ebenso wie in Südfrankreich) wird im übrigen kein Torero arbeitslos werden – das Verbot gilt lediglich für Katalonien, wo die Faszination für den ungleichen Kampf schon lange abnehmende Tendenz hatte. Zuletzt fanden im einzigen Stierkampfstadion der Provinz nur noch 15 Corridas pro Saison statt.

Auf den Kanarischen Inseln ist der Stierkampf im übrigen bereits seit 1991 verboten.

KF/msh

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Bienvenidos bei amazon.es: Amazon eröffnet in Spanien

Donnerstag, 22. September 2011 11:03

Seinen mittlerweile neunten länderspezifischen Shop hat Amazon vor wenigen Tagen in Spanien eröffnet. Bereits einen Tag vor dem offiziell angekündigten Termin am 14. September wurden die virtuellen Pforten zum lange erwarteten spanischen Online-Shop eröffnet. In den Kategorien “Bücher”, “Film, Fernsehen & Musik”, “Elektroartikel”, “Computer & Software”, “Spielzeuge”, “Elektro-Kleingeräte” und “Uhren” werden über 3 Millionen verschiedene Artikel angeboten.

Auch wenn auf den ersten Blick alles genauso aussieht wie beispielsweise bei amazon.de, gibt es doch einige Unterschiede. Der deutlichste findet sich in den Versandkosten: versandkostenfrei werden lediglich Bücher ab 19 EUR Einkaufswert versendet, für alles andere fallen mindestens 2,99 EUR Versandkosten an. Ob sich dadurch mehr Amazon Premium-Kunden generieren lassen? Die Versand-Flatrate für Gratisversand gibt es bei amazon.es zwar auch, sie beinhaltet allerdings keine kostenlose Lieferung am nächsten Tag, sondern lediglich die Garantie auf eine Lieferung innerhalb von 2-3 Tagen – die Lieferung am nächsten Tag kostet mit Amazon Premium 2,99 EUR (statt 8,99 EUR ohne).

Das im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern noch geringe, aber zügig wachsende Interesse am Online-Handel in Spanien scheint Amazon nun also nach längerer Zurückhaltung genügend Anreiz für einen Einstieg geboten zu haben. Wir sind gespannt, wie der spanische Markt auf den Eintritt des Online-Handels-Giganten reagiert.

KF/msh

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Was lange währt… – Carrefour plant internationalen Multi-Channel-Coup

Freitag, 16. September 2011 9:29

Im Multi-Channel-Geschäft hat Europas größtes Einzelhandelsunternehmen Carrefour sich bislang zurückgehalten. Über diverse Online-Shops z.B. in Brasilien, Belgien und natürlich im Mutterland Frankreich verkauft der Handelsgigant teils per Lieferung, teils über Drive-In-Märkte sein Lebensmittel-Sortiment. Nun ist in Zusammenarbeit mit Pixmania eine große, international angelegte Multi-Channel-Offensive geplant. Zunächst in Frankreich und Belgien sowie kurz danach in Spanien und Italien sollen die bestehenden Plattformen mit dem Verkauf von Non-Food-Produkten kombiniert sowie On- und Offline-Geschäft miteinander verzahnt werden. Ziel ist es, Multi-Channel-Plattformen in allen europäischen Carrefour-Zielmärkten aufzubauen.

KF/msh | Quelle: InternetRetailing

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In Spanien wird heute nicht geheiratet

Dienstag, 13. September 2011 8:47

Wussten Sie schon? In Spanien & Lateinamerika (ebenso wie in Griechenland) gilt nicht Freitag, der 13., sondern Dienstag, der 13. (“Martes Trece”) als Unglückstag. Für die Angst vor Dienstag, dem 13., gibt es im Spanischen sogar einen Fachbegriff: Trezidavomartiofobia.

Warum der Dienstag? Das spanische Wort für Dienstag, “martes”, leitet sich vom Namen des Planeten Mars ab, der wegen seiner blutroten Färbung schon immer mit den Gottheiten des Krieges (daher auch der römische Kriegsgott Mars) in Verbindung gebracht wurde – Zerstörung, Blut & Gewalt wurden ihm also schon seit jeher zugeschrieben.

Und eine Legende besagt, dass die babylonische Sprachverwirrung anlässlich des Turmbaus zu Babel an einem Dienstag, den 13. stattfand.

“No te cases y no te embarques” – nicht heiraten und keine Reise beginnen, das sind die häufigsten Ratschläge für Dinge, die man an einem Dienstag, den 13. am besten unterlassen sollte… Und so werden die spanischen Standesämter heute wohl deutlich leerer sein als sonst…

KF/msh

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Zuviel gewollt? Internationale Online-Shop-Offensive von Inditex

Freitag, 9. September 2011 8:46

Ist es eine gute Idee, Online-Shops von 6 Marken in bis zu 15 Ländern am gleichen Tag zu eröffnen? Scheinbar nicht wirklich, denn der große Online-Rundumschlag des spanischen Modekonzerns Inditex vom 06. September, der Online-Shops der Marken Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe in Deutschland, Spanien, Frankreich und vielen anderen europäischen Ländern auf einen Schlag launchte, zeugt von zuwenig Zeit für zuviel Arbeit.

Nicht dass jeder Shop auch seine eigene Sprachversion beinhaltet, Massimo Dutti beispielsweise gibt es zwar u.a. in Deutschland, Frankreich, Norwegen, den Niederlanden, Italien und Dänemark – überall aber lediglich auf Englisch (und im Mutterland Spanien natürlich auch auf Spanisch). Dort, wo übersetzt wurde, lassen sich schon auf den ersten Blick kleinere und größere Unschönheiten und Fehler entdecken: bei der Registrierung unter dem Titel “Entrar” bei Stradivarius muss man seine Anrede unter der Überschrift “Sexo” auswählen und darf sich dann aus den hoffentlich vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen zusammenreimen, dass man mit dem Anklicken von “Acepto la Datenschutzrichtlinie” die (zumindest unter dem vorgegebenen Link) nicht vorhandenen Datenschutzinformationen akzeptiert.

Nicht nur bei Uterqüe passen die deutschen Bezeichnungen nicht in die vorgesehenen Buttonlängen, Sätze sind unvollständig, ein Rechtschreib- und Grammatikfehler reiht sich an den nächsten. Bei Oysho wird mit einem Klick aus dem “Eikaufsleitfaden” ein “Einskaufsleitfaden” und bei Bershka waren sich die Übersetzer offenbar nicht einig, ob die Kunden nun gesiezt oder geduzt werden sollen.

Einen wenig professionellen Eindruck macht all das – profitieren werden die Shops wohl alleine von der Tatsache, dass Marken-Fans schon länger auf die Möglichkeit warten, ihre Lieblings-Mode endlich online bestellen zu können…

KF/msh | Quelle: Inditex

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