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Beitrags-Archiv für die Kategory 'Wirtschaft'

Social Media in spanischen Firmen wenig genutzt

Donnerstag, 3. März 2011 9:30

Nur 10-15% der spanischen Firmen greifen auf Social Media-Kanäle als Vertriebs- und Marketinginstrument zurück. Das ist das Ergebnis einer Analyse des spanischen Web- und eCommerce-Spezialisten Paginar.net. Zwar haben inzwischen vor allem auch die kleineren Unternehmen erkannt, dass das Internet ihnen großen Mehrwert bieten kann, in Sachen Social Media sind die Unternehmen auf der iberischen Halbinsel jedoch noch ziemlich zurückhaltend. Dass man Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter oder LinkedIn zur Kundenbindung, Neukundengewinnung, für die Ankündigung von Aktionen und Sonderangeboten oder Veranstaltungen, die Markenpositionierung, virales Marketing und nicht zuletzt auch für Kundenfeedback und Wettbewerbsanalysen nutzen kann, ist bei den meisten Unternehmen noch nicht angekommen.

Dabei sieht Paginar.net gerade für Spanien einen großen Vorteil: das Spanische ist die am drittstärksten vertretene Sprache im Internet. Dieser sprachliche Wettbewerbsvorteil lässt sich nutzen – die spanischen Firmen tun dies aber in aller Regel aktuell noch nicht.

KF/msh | Quelle: paginar.net

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Großbritannien: Waitrose greift den eFood-Markt an

Mittwoch, 23. Februar 2011 9:30

Die britische Supermarktkette Waitrose plant einen Großangriff auf den Online-Lebensmittelhandel auf der Insel. Mit einer Investition von über 10 Mio. Pfund soll der Online-Einkauf von Lebensmitteln bei Waitrose ein völlig neues Gesicht bekommen. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen eine verbesserte Usability und neue Services: so soll es zum Beispiel möglich sein, Einzelprodukte anstelle von Standard-Verpackungseinheiten zu bestellen (z.B. eine einzelne Zwiebel), darüber hinaus kann der Online-Käufer dem Mitarbeiter, der die Einkäufe zusammenstellt, persönliche Wünsche mitgeben (z.B. “grüne Bananen”, “den Schinken in besonders dicken Scheiben” o.ä.). Damit soll der persönliche Touch, den das Einkaufen im Laden ausmacht, in den Online-Kanal überführt werden.

Neu ist auch, dass Waitrose in Zukunft auch Kunden in London beliefern wird, die Hauptstadt war nach einer entsprechenden Vereinbarung bisher Wettbewerber Ocado vorbehalten.

Beibehalten wird die kostenfreie Zustellung aller Bestellungen mit einem Wert von mindestens 50 Pfund. Alternativ ist auch das Abholen der Bestellung im Markt möglich (“Click & Collect”).

Das neue Shoppingerlebnis soll in der zweiten Märzwoche online gehen.

KF/msh | Quelle: InternetRetailing

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Großbritannien: eCommerce-Wachstum verlangsamt sich im Januar

Montag, 21. Februar 2011 8:03

Im Vergleich zu den letzten Monaten des Jahre 2010 hat sich das Wachstum im britischen eCommerce deutlich verlangsamt. Zu diesem Ergebnis kommt der BRC–KPMG Retail Sales Monitor. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres konnten aber immerhin noch 12,3% Steigerung festgestellt werden (im Dezember war es ein Rekordwachstum von 18%).

Gemessen an seiner vorherigen Entwicklung konnte der stationäre Einzelhandel dagegen steigende Wachstumszahlen vermelden, liegt damit aber immer noch gerade mal bei einem Drittel des eCommerce-Wachstums. Online legt also weiter kräftig zu.

Für den gesamten Einzelhandel konnte der Retail Sales Monitor auf Basis bereinigter Umsatzdaten eine Steigerung um 2,3% ausmachen, im Januar 2010 war der Gesamtumsatz dagegen um 0,7% gefallen.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

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Kaufhauskette John Lewis nimmt Europa ins Visier

Donnerstag, 17. Februar 2011 8:40

Die britische Kaufhauskette John Lewis will international werden – zunächst online. In einem ersten Schritt soll der Webshop, in dem bislang nur Kunden aus Großbritannien bestellen können, für internationale Bestellungen vom europäischen Festland geöffnet werden. Auf Basis der dann eingehenden Bestellungen will das Unternehmen Daten zu interessanten Märkten sammeln und Entscheidungen treffen, in welchen Städten sich stationäre Kaufhäuser lohnen könnten und für welche Länder sich lokalisierte Webshops anbieten. Die Internationalisierung des Online-Shops soll also Daten sowohl für die weitere eCommerce-Strategie als auch für die Expansion im stationären Geschäft bieten.

Zum Start sind Elektrogeräte sowie größere Möbel vom Versand auf das europäische Festland ausgeschlossen. Der Aufbau länderspezifischer Shops in den jeweiligen Landessprachen ist für die nächsten 18 Monate geplant.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

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Zahlen zum französischen eCommerce

Montag, 14. Februar 2011 12:53

Das französische Statistikinstitut INSEE (Institut national de la statistique et des études économiques) hat seine neuesten Zahlen zur Internetnutzung in französischen Firmen veröffentlicht. Demnach haben 97% der Firmen mit mehr als 10 Angestellten inzwischen Internetzugang. Von den Firmen ohne Internetzugang haben 84% 10-19 Mitarbeiter, sie kommen maßgeblich aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe oder der verarbeitetenden Industrie.

Zu Beginn des Jahres 2010 hatten 58% aller Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern eine eigene Website. Dieser Faktor ist stark von der Unternehmensgröße abhängig: von den Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern präsentieren sich 90% mit eigenen Seiten im Internet.

Je größer das Unternehmen, um so höher der Online-Anteil
Der Verkauf über das Internet machte im Jahr 2009 13% des Gesamtumsatzes der Unternehmen in Frankreich aus. Dabei erzielten die Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern nur 3% ihres Gesamtumsatzes über das Internet, bei den Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern waren es 17%.  Insgesamt verkauften 14% aller Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern über das Internet (Finanz- und Versicherungssektor sind hier ausgenommen).

Der auf elektronischem Wege abgewickelte Umsatz betrug im Jahr 2009 ingesamt 358 Milliarden Euro. Davon wurden 76,5 Milliarden Euro über Webseiten umgesetzt, 281,5 Milliarden Euro über andere Wege des elektronischen Datenaustauschs (EDI). Bei den über Webseiten erzielten Umsätzen ist der B2B-Sektor mit einem Anteil von 65% deutlich ausgeprägter als der B2C-Sektor (35%).

26% aller Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern kaufen auch auf elektronischem Wege ein, mit einem Gesamtumsatz von 237,5 Milliarden Euro. 58,5 Milliarden Euro davon werden über den Online-Handel abgewickelt, 179 Milliarden Euro via EDI.

KF/msh  | Quelle: INSEE

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Warum sind die Spanier so zurückhaltend beim Online-Kauf?

Donnerstag, 10. Februar 2011 10:46

Die Tendenz ist zwar steigend, aber zumindest im Jahr 2009 haben 58,5% aller spanischen Internetnutzer das Netz (noch) nicht zum Einkaufen genutzt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des spanischen Observatorio Nacional de las Telecomunicaciones y la Sociedad de la Información (ONTSI).

Die Studie geht auch den Gründen für die Zurückhaltung im Online-Kauf nach und kommt dabei zu den folgenden Ergebnissen:

  • 77,8% der Befragten möchten die Ware vor dem Kauf gerne anschauen, anfassen und ausprobieren. Damit erteilen die Verbraucher nicht nur dem Online-Handel, sondern dem Versandhandel allgemein eine Absage. Diese Abneigung gegen den Distanzhandel wirkt sich selbstverständlich von Branche zu Branche unterschiedlich aus.
  • Mit dem am zweithäufigsten genannten Grund sollten der Online-Handel sich durchaus auseinandersetzen: 64,5% der Surfer haben Bedenken, ihre Daten an Online-Händler weiterzugeben. Offenbar ist das Vertrauen in die praktische Umsetzung des spanischen Datenschutzgesetzes LOPD nicht allzu groß – hier kommt den Online-Händlern die Aufgabe zu, ihren Umgang mit den persönlichen Daten ihrer Kunden transparenter zu machen.
  • In eine ähnliche Kerbe schlägt Grund Nummer drei: 58,8% der Befragten fehlt ganz allgemein das Vertrauen in den Online-Handel. Hilfreich für den Vertrauensaufbau ist hier laut Ansicht von Experten das parallele Vorhandensein von stationären Ladengeschäften. Außerdem setzt die Branche Hoffnung in den verstärkten Einstieg von großen, bekannten Firmen in den Online-Handel, auch das soll das allgemeine Vertrauen in den neuen Vertriebsweg stärken.
  • Vertrauen ist auch die Gretchenfrage in Sachen Zahlung: 48,3% fehlt das Vertrauen in die Zahlungsmethoden. Möglichkeiten, um dieses Misstrauen zu überwinden, finden sich u.a. auch in der Kombination von Online- und stationärem Handel: z.B. das Angebot, Artikel online zu bestellen und im Ladengeschäft abzuholen und bezahlen. Für den reinen Online-Handel bietet sich der Versand per Nachnahme oder ggf. auch gegen Rechnung an.
  • Und – wie sollte es anders sein – auch der letzte erwähnenswerte Punkt dreht sich um den Aspekt Vertrauen. Im Speziellen misstrauen 30,3% der Verbraucher auch den Informationen, die sie im Online-Shop erhalten. Auch hier ist wieder Handlungsbedarf seitens des Online-Handels gefragt: transparentere, konkretere Informationen zu den Produkten und zum Anbieter sind gefragt.

Zu hohe Versandkosten, nicht erkennbare Vorteile oder zu komplizierte Bedienung tauchen bei der Befragung ebenfalls auf, fallen aber weniger ins Gewicht. Das bestimmende Thema im spanischen eCommerce ist zweifelsfrei der Mangel an Vertrauen.  Hier fällt dem Online-Handel in Spanien also die große Herausforderung zu, Vertrauen aufzubauen, um das Internet mit der Zeit zu einem ebenso gängigen Vertriebsweg zu machen wie es in anderen europäischen Ländern bereits der Fall ist. Das wird mit den richtigen Maßnahmen funktionieren – aber es wird Zeit brauchen, der spanische Online-Markt bleibt also vorerst ein Perspektiv-Markt, mit großen Herausforderungen, aber auch entsprechend interessanten Wachstumschancen.

KF/msh | Quelle: Tecnologiapyme

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Frankreich: 60.000 Arbeitsplätze im eCommerce

Freitag, 28. Januar 2011 11:08

Laut einer Studie des französischen eCommerce und Distanzhandelsverbandes FEVAD in Kooperation mit der Vereinigung der Personalverantwortlichen der Internetbranche (DRH du Net) waren im Jahr 2010 60.000 Menschen in Frankreich im eCommerce beschäftigt. Davon zählen 34.000 zu direkten, festen Arbeitsplätzen, weitere 26.000 sind über outgesourcte Dienstleistungen, Logistikdienstleister etc. indirekt im eCommerce angesiedelt. Besonders starkes Wachstum ist dabei bei den Internet Pure Playern zu verzeichnen, diese konnten einen Anstieg um 11% melden, während der Anstieg im gesamten eCommerce-Arbeitsmarkt nur auf 9% kam, 2009 war noch ein Gesamt-Wachstum von 16% zu verzeichnen.

Die Altersstruktur der im französischen eCommerce beschäftigten ist dabei nach wie vor eher jung: 84% sind zwischen 25 und 39 Jahren alt,  11% unter 25 Jahren.

KF/msh | Quelle: Frenchweb

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Wachstum international: Europa und der eCommerce

Donnerstag, 27. Januar 2011 13:13

Von Deutschland und Frankreich wussten wir es schon – nun ist auch für den gesamten europäischen Markt offiziell: 2010 war ein Wachstumsjahr für den eCommerce. Eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 19,4% bringt den Gesamtumsatz  im europäischen Online-Handel auf knapp 172 Mrd. Euro. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des britischen Centre for Retail Research im Auftrag des Preisvergleich-Anbieters Kelkoo. Der Online-Handel hat damit einen Gesamtanteil am Einzelhandelsumsatz von 5,9%.

Dabei steht Großbritannien mit 52,1 Mrd. Euro klar an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 39,2 Mrd. Euro und Frankreich mit 32,1 Mrd. Die drei größten eCommerce-Märkte Europas machen damit 70% des gesamteuropäischen Online-Umsatzes unter sich aus.

Das Volumen des US-amerikanischen eCommerce-Markts, das 2010 bei 127,4 Mrd. Euro lag, hat Europa damit weit übertreffen kommen. Darüber hinaus ist auch das Wachstum in den USA mit 11,4 Prozent deutlich geringer.

KF/msh | Quelle: crn.de

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eCommerce: Rekordumsätze auch in Frankreich

Mittwoch, 26. Januar 2011 10:41

Der französische eCommerce- und Distanzhandelsverband FEVAD (Fédération du e-commerce et de la vente à distance) hat für das Jahr 2010 Bilanz gezogen. Das Ergebnis: der eCommerce wächst weiter, und zwar um 24% auf 31 Milliarden Euro. Mehr als 27% der Franzosen kauften damit inzwischen über das Internet, das ist ein Plus von 12%, dafür standen ihnen 82.000 aktive Online-Händler zur Verfügung, satte 28% mehr als noch im Vorjahr. Die Gesamtanzahl der getätigten Transaktionen lag bei 340.000, mit einem Durchschnittsumsatz von 91 Euro.

Ein sehr gutes erstes Quartal sowie ein Rekord-Weihnachtsgeschäft mit 6 Mrd. Euro Online-Umsatz sind die Hauptgründe für das starke Wachstum.

Basis für diese Statistik ist eine Umfrage unter den 40 Mitgliedern des Fevad/iCE40 Panel sowie die aggregierten Daten aller Transaktionen der größten Zahlungsanbieter, die Zahlungen für knapp 80.000 Online-Händler durchgeführt haben.

Mit dem erstmaligen Überschreiten der 30 Milliarden Euro-Grenze bewegt sich der in Frankreich online erzielte Umsatz in ähnlichen Höhen wie auf dem deutschen Markt. Dort hatte der bvh für das Jahr 2010 einen Umsatz von 30,3 Mrd. Euro geschätzt – tatsächliche Zahlen stehen noch aus.

KF/msh | Quelle: FEVAD

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SEO-Märkte in Europa: Auf nach Frankreich

Montag, 24. Januar 2011 9:45

Die fünf interessantesten europäischen Märkte  – Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien – hat der Bonner SEO-Spezialist SISTRIX anhand seiner Toolbox-Daten ausgewertet. Die Ergebnisse aus den letzten 6 Monaten lassen dabei gut erkennen, dass der deutsche und der britische Markt in Sachen Suchmaschinenoptimierung relativ ähnlich funktionieren, sich dagegen deutlich von den Märkten in Frankreich, Spanien und Italien unterscheiden.

Besonders spannend dabei: Frankreich erweist sich in Sachen SEO als durchaus interessant, denn einer hohen Anzahl potentieller Kunden steht ein – im Vergleich zu Deutschland und Großbritannien – deutlich einfacher zu erobernder SEO-Markt gegenüber.

> Zur Analyse

KF/msh | Quelle: SISTRIX

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