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amazon internationalisiert seine Händler

Donnerstag, 26. April 2012 9:17

Mit amazon services Europe geht Branchenriese amazon auf breiter Front den grenzüberschreitenden eCommerce an. Nachdem der zur marktbestimmenden Handelsplattform gewordene ehemalige Buchhändler inzwischen Marktplätze in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien aufgebaut hat, bietet er für seine Marketplace-Händler jetzt einen umfassenden Service für den internationalen Verkauf an. Nicht nur, dass von einem zentralen Händlerkonto aus alle fünf Marktplätze mit Angeboten bestückt werden können, durch die Nutzung von “Versand durch amazon” können mit Beliefern des amazon-Versandzentrums im eigenen Land alle Kunden in der gesamten EU beliefert werden, die auf einer der fünf Plattformen bestellen.

Über eine Multi-Channel-Option kann die Versand- und Export-Funktion sogar für Verkäufe über den eigenen Online-Shop oder über andere Plattformen genutzt werden.

Keine Frage, einfacher war der Schritt in den grenzüberschreitenden Online-Handel noch nie. Kundenservice und Retourenabwicklung werden zentral über amazon abgewickelt, eigentlich muss der Händler nicht viel anderes mehr tun, als seine Produkte einzukaufen und auf der Plattform einzustellen. Bei gewissen Produkten, die bei amazon bereits erfasst sind, dürften noch nicht einmal Produktbeschreibungen in den Landessprachen nötig sein – allerdings wird der hier durch die hohe Konkurrenz und direkte Vergleichbarkeit entstehende Preiskampf vermutlich jegliche verbliebene Marge auffressen. Dass mit der Nutzung der zahlreichen amazon-Services auch ein massiver Einflussverlust und eine hohe Transparenz gegenüber amazon einhergehen, dürfte eine weitere Kehrseite der Medaille sein – bereits im Rahmen der Einführung von amazon Payments wurde viel darüber spekuliert, wieviele der Informationen, die amazon auf diesem Wege von den Händlern direkt zur Verfügung gestellt bekommt, in die eigene Sortimentsplanung und Preispolitik mit einfließen…

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem grenzüberschreitenden Online-Handel via amazon?

KF / msh | Quelle: amazon services Europe

Thema: eCommerce, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Bienvenidos bei amazon.es: Amazon eröffnet in Spanien

Donnerstag, 22. September 2011 11:03

Seinen mittlerweile neunten länderspezifischen Shop hat Amazon vor wenigen Tagen in Spanien eröffnet. Bereits einen Tag vor dem offiziell angekündigten Termin am 14. September wurden die virtuellen Pforten zum lange erwarteten spanischen Online-Shop eröffnet. In den Kategorien “Bücher”, “Film, Fernsehen & Musik”, “Elektroartikel”, “Computer & Software”, “Spielzeuge”, “Elektro-Kleingeräte” und “Uhren” werden über 3 Millionen verschiedene Artikel angeboten.

Auch wenn auf den ersten Blick alles genauso aussieht wie beispielsweise bei amazon.de, gibt es doch einige Unterschiede. Der deutlichste findet sich in den Versandkosten: versandkostenfrei werden lediglich Bücher ab 19 EUR Einkaufswert versendet, für alles andere fallen mindestens 2,99 EUR Versandkosten an. Ob sich dadurch mehr Amazon Premium-Kunden generieren lassen? Die Versand-Flatrate für Gratisversand gibt es bei amazon.es zwar auch, sie beinhaltet allerdings keine kostenlose Lieferung am nächsten Tag, sondern lediglich die Garantie auf eine Lieferung innerhalb von 2-3 Tagen – die Lieferung am nächsten Tag kostet mit Amazon Premium 2,99 EUR (statt 8,99 EUR ohne).

Das im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern noch geringe, aber zügig wachsende Interesse am Online-Handel in Spanien scheint Amazon nun also nach längerer Zurückhaltung genügend Anreiz für einen Einstieg geboten zu haben. Wir sind gespannt, wie der spanische Markt auf den Eintritt des Online-Handels-Giganten reagiert.

KF/msh

Thema: eCommerce, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

amazon bietet Payment-Service für Online-Händler

Mittwoch, 27. April 2011 8:58

Seit gestern bietet amazon nun auch in Deutschland “Bezahlen über amazon” als Online-Zahlungsoption an. Online-Shops können damit eine Funktion in ihren Bestellablauf integrieren, über die der Kunde Zahlungsabwicklung sowie Auswahl von Liefer- und Rechnungsadresse über sein amazon-Konto laufen lassen kann. Für Kunden bietet diese Option u.a. den Vorteil, dass sie ihre Zahlungsinformationen nicht einem weiteren Online-Shop zur Verfügung stellen müssen, Händler werden vom Bekanntheitsgrad und mit amazon verbundenen Sicherheitsfaktor profitieren.

Neben der Einbindung der Payment-Option in den Bestellablauf bietet amazon diverse Management-Tools zur Konfiguration der Versandkosten, zum Erstellen von Werbeaktionen sowie zur Bestellverwaltung. Die Einbindung selbst kann über einen Standard-Checkout im amazon-Design oder über einen an das Look & Feel des Shops angepassten Inline-Checkout erfolgen.

“amazon payments” gibt es in den USA schon seit drei Jahren.

KF/msh | Quelle: amazon.de

Thema: eCommerce, Logistik, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Amazon europäisiert den Marketplace: Auslandslieferung mit FBA

Montag, 29. November 2010 8:55

Amazon bietet seinen Marketplace-Anbietern, die den Service “Fulfillment by Amazon” (FBA) – also die Versandabwicklung ihrer Artikel durch Amazon – nutzen, ab sofort die Lieferung in 26 europäische Länder an – ohne zusätzliche Gebühren. Dabei können die Kunden zwischen zwei Ländergruppen wählen. Die 10-Länder-Gruppe enthält die Zielländer Österreich, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Portugal und Spanien. Darüber hinaus können in der 26-Länder-Gruppe auch die EU-Länder Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern ohne Zusatzkosten beliefert werden.

Damit macht der Online-Shopping-Riese einen großen Schritt in Richtung eines europäisierten Marktes. Die bei amazon.de eingestellten Marketplace-Angebote werden allerdings weiterhin nur bei amazon.de angezeigt – für das Einstellen auf anderen länderspezifischen Marktplätzen muss der Händler selber sorgen  – da hierfür ja auch eventuelle Sprachunterschiede zu berücksichtigen sind, ist dies auch in jedem Fall sinnvoll.

Bereits seit einigen Wochen bietet Amazon Großbritannien versandkostenfreie Lieferungen in 19 europäische Länder an – ab einem Bestellwert von 25 britischen Pfund. Deutschland ist bislang noch nicht auf der Liste, dafür aber werden Belgien, Luxemburg, Italien, Griechenland, Norwegen, Finnland, Spanien, Andorra, Polen, Schweden, San Marino, die Niederlande, Dänemark, Portugal, Gibraltar, der Vatikan sowie Island ab diesem Bestellwert versandkostenfrei beliefert.

Quelle: onlinemarktplatz.de | amazon.de

Thema: eCommerce, Logistik, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Amazon eröffnet italienische Dependance

Mittwoch, 24. November 2010 8:36

Der Online-Shopping-Gigant Amazon hat gestern einen eigens auf den italienischen Markt ausgerichteten Shop eröffnet. Unter www.amazon.it können Kunden in Italien nun in den Rubriken Bücher, Musik & Film, Elektronik, Soft- & Hardware, Videospiele, Spielzeug, Haushaltsgeräte und Uhren einkaufen. Damit hat die italienische Dependance das zum Launch bislang größte Sortiment – darunter mehr als 2 Millionen Buchtitel…

Auch wenn Amazon die erste Bestellung eines italienischen Kunden bereits am 03. August 1995 bearbeitet hat – ein Kunde aus Genua bestellte damals ein Buch mit dem Titel “Ranks of Bronze”, Millionen anderer per Auslandslieferung bestellter Artikel folgten – , ist dies der erste direkte Schritt in den italienischen Markt.

Nach den USA, Kanada, Großbritannien; Frankreich, Deutschland, Japan und China ist amazon.it damit Amazons achter länderspezifischer Shop.

Quelle: InternetRetailing | amazon.it

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Amazon kauft buy.vip

Montag, 4. Oktober 2010 12:29

Amazon hat am vergangenen Freitag den spanischen Shopping Club-Anbieter buy.vip gekauft. Mit 70 Mio. €  lag der letztendliche Kaufpreis unter der Hälfte des noch im Mai geforderten Preises von 150 Mio. € – genau genommen also ein Schnäppchen für Amazon. Entscheidend wird sein, was der eCommerce-Branchenriese mit dem angeschlagenen Private Sales Club nun anfängt – in den letzten beiden Monaten hatte buy.vip mit nicht unerheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen.

Quelle: http://www.carlosblanco.com/2010/10/01/amazon-compra-buyvip-70m/

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: