mehrsprachig handeln. Übersetzung. Kommunikation. Märkte. | Individuelle Sprachenservices | Spezialisierte Services für Online-Händler | Kleinaufträge ohne Mindestauftragswert
mehrsprachig handeln. Übersetzung. Kommunikation. Märkte. | Individuelle Sprachenservices | Spezialisierte Services für Online-Händler | Kleinaufträge ohne Mindestauftragswert
mehrsprachig handeln | Übersetzung. Kommunikation. Märkte.
mehrsprachig handeln | Newsticker-Blog

Tag-Archiv für » Deutschland «

Wie ticken die europäischen Online-Shopper?

Mittwoch, 18. April 2012 8:36

Dieser Frage geht eine von Infas im Auftrag von Trusted Shops durchgeführte Studie zum Online-Shopping-Verhalten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Polen nach, deren Ergebnisse vor wenigen Tagen im ShopbetreiberBlog veröffentlicht wurden. Demnach stehen Wiederholungskäufe in bereits bekannten Online-Shops besonders hoch in der Gunst der Verbraucher (von 63% als Kriterium genannt), Suchmaschinen (50%)  und Preisvergleichsseiten (42%) werden ebenfalls häufig eingesetzt – und immerhin 40% der Befragten geben die URL des Shops, in dem sie einkaufen möchten, direkt manuell ein. Abgeschlagen auf Rang 7 liegen mit 12% Anzeigen & Banner, gefolgt nur noch von Social Media (8%).

Viel interessanter ist aber doch die Frage: wie unterscheiden sich die Herangehensweisen  und Vorlieben in den unterschiedlichen Ländern? Besonders konservativ sind offenbar die deutschen Online-Shopper: 69% kaufen mit Vorliebe in Shops ein, die ihnen bereits bekannt sind. Mit jeweils 60% sind aber auch Briten und Franzosen treue Kunden und kehren gerne zu den Shops zurück, in denen sie bereits vorher eingekauft haben.

Polen und Spanier dagegen nutzen stärker Preisvergleichsportale, die von Briten  und Franzosen wiederum deutlich seltener genutzt werden. Empfehlungen von anderen folgen vor allem die Online-Shopper aus Polen und Spanien gerne, und auch Social Media spielt in Spanien eine deutlich stärkere Rolle als im EU-Durchschnitt: ebenso wie die britischen Shopper lassen sich die Verbraucher auf der iberischen Halbinsel auch durch Social Media-Kanäle in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen.

KF / msh | Quelle: shopbetreiber-blog.de

Thema: eCommerce, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

eCommerce in Deutschland: 20 Milliarden Euro-Grenze geknackt

Freitag, 2. März 2012 8:51

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) hat vor wenigen Tagen die Ergebnisse seiner aktuellen Studie “Interaktiver Handel in Deutschland 2011″ vorgestellt. Das Ergebnis: das Wachstum des Online- und Versandhandels ist nicht aufzuhalten. Die Steigerungsrate lag mit 12,2% zum ersten Mal im zweistelligen Bereich und führte zu einem Gesamtumsatz von 34 Milliarden Euro. Der Anteil am gesamten Einzelhandel stieg auf 8,2 % (im Vorjahr 7,8%).

Wachstumsmotor eCommerce
Treibende Kraft für dieses Wachstum ist dabei der Online-Handel. Hier konnte eine Umsatzsteigerung von 3,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr vermeldet werden, das entspricht einer Wachstumsrate von 18,5%.

Der Gesamtumsatz des Online-Handels mit Waren sprengte damit erstmals die 20-Milliarden-Euro-Grenze und erreichte 21,7 Milliarden Euro.

Frauen als Umsatztreiber
Mit rund 58% bilden Frauen den größten Anteil der Versandhandels-Kunden. Sie setten im Jahr 2011 19,8 Milliarden Euro um,  während männliche Kunden rund 14,2 Milliarden Euro im Versandhandel ausgaben.

Die umsatzstärkste Warengruppe des Versandhandels ist der Modebereich mit Bekleidung, Textilien und Schuhen mit 12,82 Milliarden Euro Umsatz, gefolgt von Medien, Bild- und Tonträgern mit 3,27 Millarden Euro.

Dienstleistungseinkauf wächst
Rechnet man zum Umsatz mit Waren auch digitale Dienstleistungen wie z.B. Veranstaltungstickets, Fahrkarten oder Entertainment hinzu, gaben die Deutschen fast 30 Milliarden Euro online aus. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von rund 14% für dieses Segment auf 8 Milliarden Euro.

KF / msh | Quelle: Bundesversand des Deutschen Versandhandels e.V.

Thema: eCommerce, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

In ganz Europa: 75 Prozent der Surfer stöbern in Online-Shops

Dienstag, 29. März 2011 8:05

Beinahe 75 Prozent aller Surfer in Europa haben im Januar 2011 mindestens einen Online-Shop besucht. Das sind 8,5 % mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Im Schnitt wurde im Verlauf jeder zehnten Internet-Session auch ein Online-Shop besucht. Die durchschnittliche Verweildauer in Online-Shops lag bei 52,4 Minuten.

Spitzenreiter beim Surfen in Online-Shops sind die Briten: 89,4% (6,3% mehr als im Vorjahr) der britischen Surfer landeten in einem Online-Shop, gefolgt von den Franzosen mit 87% (10,5% mehr) und den Deutschen mit 82,1% (9,0% mehr). Ebenfalls über dem Durchschnitt lagen die Iren und die Niederländer mit jeweils knapp über 80%. Das größte Wachstum weisen Irland und Russland auf, mit jeweils 15,8% mehr als noch im Januar 2010.

Insgesamt 40,6 Millionen Surfer besuchten in Deutschland auch Shopping-Webseiten, gemessen an der Anzahl der Nutzer ist Deutschland damit der größte Markt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Frankreich mit 36,6 Mio. und Großbritannien mit 34,6 Mio. Surfern.

KF/msh | Quelle/Mehr Infos: comScore

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (1) | Autor:

Wachstum international: Europa und der eCommerce

Donnerstag, 27. Januar 2011 13:13

Von Deutschland und Frankreich wussten wir es schon – nun ist auch für den gesamten europäischen Markt offiziell: 2010 war ein Wachstumsjahr für den eCommerce. Eine durchschnittliche Umsatzsteigerung von 19,4% bringt den Gesamtumsatz  im europäischen Online-Handel auf knapp 172 Mrd. Euro. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des britischen Centre for Retail Research im Auftrag des Preisvergleich-Anbieters Kelkoo. Der Online-Handel hat damit einen Gesamtanteil am Einzelhandelsumsatz von 5,9%.

Dabei steht Großbritannien mit 52,1 Mrd. Euro klar an der Spitze, gefolgt von Deutschland mit 39,2 Mrd. Euro und Frankreich mit 32,1 Mrd. Die drei größten eCommerce-Märkte Europas machen damit 70% des gesamteuropäischen Online-Umsatzes unter sich aus.

Das Volumen des US-amerikanischen eCommerce-Markts, das 2010 bei 127,4 Mrd. Euro lag, hat Europa damit weit übertreffen kommen. Darüber hinaus ist auch das Wachstum in den USA mit 11,4 Prozent deutlich geringer.

KF/msh | Quelle: crn.de

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor:

Tag der deutschen Sprache

Samstag, 11. September 2010 8:40

Seit er im Jahr 2001 von Heinz-Dieter Dey ins Leben gerufen wurde, wird der zweite Samstag im September als “Tag der deutschen Sprache” begangen. In den vergangenen Jahren versuchten beispielsweise einzelne Zeitungen, an an diesem Tag ohne Anglizismen auszukommen, Radiostationen (z.B. hr3) spielten nur Musik mit deutschen Texten.

Schön, dass auf diese Weise Bewusstsein für die Sprache geschaffen wird, schade, dass einige Grundüberlegungen und vereinzelte Aktionen irgendwie ausgrenzenden Charakter haben. Denn wo ist der Unterschied zwischen den viel gescholtenen modernen Anglizismen und den hochgehaltenen lateinischen oder griechischen Lehnwörtern? Ohne die aus den verschiedensten Sprachen entlehnten Begriffe – vom “Auto” (griechisch) über die “Garderobe” (französisch) bis hin zu “E-Mail” (englisch) – wäre die deutsche Sprache gar nicht “funktions”- fähig (schon wieder ein lateinisches Lehnwort). Warum also gegen die Einflüsse von außen wettern, anstatt sie als bereichernde Elemente konstruktiv zu integrieren?

Bei unseren europäischen Nachbarn haben sich schon deutlich länger ähnliche, sogar noch viel weiter verbreitete Festivitäten etabliert. In Spanien gibt es mit dem Día Mundial del Idioma Español am 23. April und dem vom Instituto Cervantes ins Leben gerufenen Día del Espanol am 19. Juni bereits zwei der Sprache gewidmete Festtage. Frankreich und alle französischsprachigen Länder feiern am 20. Mai die Journée internationale de la Francophonie.

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Umsatzsteuer bei Postdienstleistungen

Montag, 17. Mai 2010 9:49

Post-Dienstleistungen waren bislang von der Umsatzsteuer befreit – das galt jedoch nur für die Dienste der Deutsche Post AG. Um den Wettbewerbsvorteil der Deutsche Post AG gegenüber anderen Postdienstleistern zu verringern, hat die Bundesregierung zum 01.07.2010 eine Neuregelung der Umsatzsteuerpflicht auf Postdienstleistungen beschlossen. Diese sieht vor, dass alle Postdienstleister, die sog. Post-Universaldienstleistungen liefern, ihre Leistungen also ständig und flächendeckend in ganz Deutschland anbieten, von der Umsatzsteuerpflicht auf Standard-Briefsendungen (bis 2000 g), Pakete (bis 10 kg) sowie Einschreiben und Wertsendungen befreit werden können.

Alle übrigen Post-Dienstleistungen (z.B. Nachnahme, Infopost, Katalogversand), also maßgeblich Dienste für Geschäftskunden, unterliegen ab 01.07.2010 wie alle anderen Dienstleistungen auch der Umsatzsteuerpflicht.

Thema: Newsticker, Recht, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: