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Tag-Archiv für » Europa «

Europäische Verbraucher: Online ist nicht gleich online

Mittwoch, 17. April 2013 8:11

Zum ersten Mal haben die Marktforscher von Forrester ihrem jährlichen US Consumers And Technology Benchmark Report auch ein europäisches Pendant zur Seite gestellt. Die Analyse über den Umgang der Verbraucher mit (Online-)Technologie untersucht die fünf größten europäischen eCommerce-Märkte: Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland (EU-5).

Eines der Ergebnisse: mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in den EU-5 besitzt zwei oder mehr onlinefähige Geräte: seien es Desktop-PCs, Laptops, Netbooks, Smartphones oder Tablets. Dabei wird schnell deutlich, dass die Geräte nicht in erster Linie zum Einkaufen genutzt werden, denn die Anzahl der zur Verfügung stehenden Geräte korreliert keinesfalls mit der Online-Shopping-Aktivität.

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eCommerce weltweit: Europa knackt die 300 Mrd. EUR Marke

Mittwoch, 12. Dezember 2012 8:32

Der im europäischen eCommerce erzielte Umsatz wird im Jahr 2012 die 300 Mrd.-Marke knacken. Das zumindest sagt der Branchenverband eCommerce Europe voraus. Die durchschnittliche Wachstumsrate der via eCommerce erzielten Umsätze in Handel und Dienstleistungen wird bei 22 % liegen und 305 Mrd. EUR erreichen.

Starkes Wachstum im Süden und Osten
Dabei sind die ost- und südeuropäischen Länder Wachstumsspitzenreiter, dort liegt das Wachstum zwischen 25 und 30%. Aber auch in den bereits gesättigteren eCommerce-Märkten ist weiterhin deutliches Wachstum zu erwarten: 20% in Frankreich und Belgien, 25% in Deutschland, 19% in Italien und 18% in Spanien.

GB, D und F führen den Markt an
Großbritannien, Deutschland und Frankreich bleiben die größten europäischen eCommerce-Märkte und generieren gemeinsam 70% des europäischen Online-Handelsumsatzes.

Die größte Durchdringung haben die skandinavischen Märkte, die Niederlande und Großbritannien. Dort kaufen zwischen 70 und 80 % der Internetnutzer auch online ein. Dementsprechend sind die Wachstumsraten hier geringer ausgeprägt, liegen aber immer noch bei 10 bis 15%.

Europa an der Weltspitze – Wachstumsspitzen in Asien
Mit diesen Zahlen liegt Europa in Sachen eCommerce an der Weltspitze. Zweitgrößter eCommerce-Markt sind die USA mit geschätzten 280 Mrd. EUR Umsatz im Jahr 2012. Im asiatisch-pazifischen Raum werden 2012 geschätzte 216 Mrd. EUR online umgesetzt. Dort sind auch die stärksten Wachstumsmärkte zu finden: das Wachstum in Asien wird 2012 geschätzte 35% erreichen. Mit 220 Mio. Online-Shoppern (von 550 Mio. Internetnutzern) hat alleine China ebenso viele Online-Shopper zu verzeichen wie Europa – und mehr als die USA. Den Voraussagen zufolge wird das Wachstum im chinesischen B2C-eCommerce-Markt nach sagenhaften 130% in 2011 im Jahr 2012 immer noch unglaubliche 88% erreichen – Zahlen, die im europäischen Markt undenkbar wären.

Lateinamerika und Afrika ziehen nach
Auch in Lateinamerika ist Wachstum angesagt: zwischen 25 und 30% liegen die Prognosen für 2012, der größte Teil des 43 Mrd. EUR erreichenden Umsatzes wird in Brasilien erwirtschaftet.

Mit 12 Mrd. EUR sind die Umsätze im Mittleren und Nahen Osten und in Afrika noch eher bescheiden, aber auch hier wächst der Markt: 2012 aller Voraussicht nach um satte 45%.

M-Commerce als Wachstumsträger
Zu den Wachstumsträgern gehört in den folgenden Jahren vor allem der M-Commerce. In Großbritannien werden 2012 bereits 20% des Umsatzes über mobile Endgeräte getätigt, 2011 waren es noch gerade mal 5%. In Skandinavien liegt der mobile Anteil am eCommerce aktuell bei 8%, in Frankreich bei 3%. Ähnliche Tendenzen sind auch außerhalb Europas festzustellen: in den USA hat sich der mobile Anteil von 5% in 2011 auf 10% in 2012 verdoppelt.

KF / msh  | Quelle: Ecommerce Europe

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Online-Handel in Europa: Andere Länder, andere eCommerce-Trends

Montag, 19. November 2012 9:11

Wie am Beispiel des Online-Lebensmittelhandels gut zu erkennen, der in Großbritannien und Frankreich schon seit längerer Zeit boomt, in Deutschland etwa aber noch in den Kinderschuhen steckt (> mehr dazu), ist eCommerce noch lange nicht gleich eCommerce. Auch innerhalb Europas sind die Unterschiede zum Teil durchaus deutlich spürbar – was in einen Land gut funktioniert, kann in einem anderen völlig uninteressant sein…

Die in Hamburg ansässigen Marktforscher von ystats.com haben in einer im Oktober veröffentlichten Studie die Online-Shopping-Gewohnheiten in den westeuropäischen Ländern unter die Lupe genommen.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Mehr als 70% aller im Jahr 2011 in Europa B2C-eCommerce-Verkäufe wurden in den drei stärksten eCommerce-Nationen Großbritannien, Frankreich und Deutschland getätigt.
  • Ca. 5% des gesamten europäischen Einzelhandelsumsatzes werden im eCommerce erwirtschaftet.
  • Das rasante Wachstum des britischen eCommerce-Markts beginnt langsamer zu werden: ab 2013 wird eine sinkende Wachstumsrate erwartet.
  • Im ersten Quartal 2012 hatten 75% aller französischen Internetnutzer bereits einmal online eingekauft.
  • In Spanien werden hauptsächlich Urlaubs- und Eventdienstleistungen online verkauft.

Die gesamte Studie kann bei ystats.com erworben werden.

KF/msh | Quelle: ystats.com

 

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Zahlen, Zahlen, Zahlen: Der europäische eCommerce-Markt

Mittwoch, 30. Mai 2012 14:08

Das Europäische Statistikbüro Eurostat hat Zahlen zum eCommerce in Europa im Jahr 2011 veröffentlicht. Demnach liegt Norwegen in punkto Online-Shopping ganz vorne: 73% der Norweger hatten in den letzten 12 Monaten mindestens einmal online eingekauft. Mit 71% folgen Schweden und Großbritannien auf dem Fuße. Auf die Top 3 folgen Dänemark (70%), die Niederlande (69%) und Luxemburg (65%), Deutschland liegt mit 64% in Sachen Online-Einkauf auf Platz 7, Frankreich mit 53% auf Rang 9. Spanien hat nach wie vor großen Aufholbedarf: gerade mal 27% haben hier im vergangenen Jahr einmal online eingekauft.

Shopping-Rate der Internetnutzer
Feine Unterschiede lassen sich feststellen, wenn die Zahlen auf die Internet-Nutzer heruntergerechnet werden. Dann hat Großbritannien weit die Nase vorn: 82% aller britischen Internet-Nutzer haben in den letzten Jahren mindestens einmal online eingekauft. Gleichauf mit Dänemark liegt Deutschland hier mit 77% auf Rang 3, nur Norwegen hat mit 78% noch eine höhere Shopping-Rate. Frankreich belegt auch in dieser Statistik den 9. Platz: 67% aller französischen Internet-Nutzer haben 2011 das Netz auch zum Shoppen genutzt. Auch hier liegt Spanien mit einer Quote von 39% eher auf den hinteren Rängen.

Online-Lebensmittelhandel
Interessante Zahlen liefert Eurostat zum Online-Lebensmittelhandel. Dass Großbritannien hier mit weitem Abstand vorne liegt, war zu erwarten: dort haben 21% der Internet-Nutzer bereits bei Ocado & Co. Lebensmittel online eingekauft. Was aber verwundert, ist die Tatsache, dass Deutschland mit 12% auf Rang 2 der Online-Lebensmittel-Einkäufe liegt, während etwa Frankreich (8%, Rang 6) und Spanien (5%, 13) weit abgeschlagen unter dem europäischen Durchschnitt von 9% liegen, und das, obwohl der Einkauf von Lebensmitteln via Internet hier schon vor deutlich längerer Zeit Fuß fassen konnte. Da sich vor allem in Frankreich in erster Linie Drive-in-Märkte (online bestellen, am Supermarkt abholen) durchsetzen konnten, liegt die Vermutung nahe, dass diese “halben” Online-Einkäufe in der Statistik nicht mit berücksichtigt worden sind und nur der “klassische” Online-Versandhandel zugrundegelegt wurde…

Insgesamt betrug der Anteil der Online-Shopper unter den Europäern insgesamt 43%, das sind 3% mehr als im Vorjahreszeitraum. Von den Internet-Nutzern ausgehend haben 58% in den vergangenen 12 Monaten bereits mindestens einmal online eingekauft, auch hier Tendenz leicht steigend.

Quelle: eurostat

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Wie ticken die europäischen Online-Shopper?

Mittwoch, 18. April 2012 8:36

Dieser Frage geht eine von Infas im Auftrag von Trusted Shops durchgeführte Studie zum Online-Shopping-Verhalten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Polen nach, deren Ergebnisse vor wenigen Tagen im ShopbetreiberBlog veröffentlicht wurden. Demnach stehen Wiederholungskäufe in bereits bekannten Online-Shops besonders hoch in der Gunst der Verbraucher (von 63% als Kriterium genannt), Suchmaschinen (50%)  und Preisvergleichsseiten (42%) werden ebenfalls häufig eingesetzt – und immerhin 40% der Befragten geben die URL des Shops, in dem sie einkaufen möchten, direkt manuell ein. Abgeschlagen auf Rang 7 liegen mit 12% Anzeigen & Banner, gefolgt nur noch von Social Media (8%).

Viel interessanter ist aber doch die Frage: wie unterscheiden sich die Herangehensweisen  und Vorlieben in den unterschiedlichen Ländern? Besonders konservativ sind offenbar die deutschen Online-Shopper: 69% kaufen mit Vorliebe in Shops ein, die ihnen bereits bekannt sind. Mit jeweils 60% sind aber auch Briten und Franzosen treue Kunden und kehren gerne zu den Shops zurück, in denen sie bereits vorher eingekauft haben.

Polen und Spanier dagegen nutzen stärker Preisvergleichsportale, die von Briten  und Franzosen wiederum deutlich seltener genutzt werden. Empfehlungen von anderen folgen vor allem die Online-Shopper aus Polen und Spanien gerne, und auch Social Media spielt in Spanien eine deutlich stärkere Rolle als im EU-Durchschnitt: ebenso wie die britischen Shopper lassen sich die Verbraucher auf der iberischen Halbinsel auch durch Social Media-Kanäle in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen.

KF / msh | Quelle: shopbetreiber-blog.de

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Wachstum im europäischen eCommerce

Donnerstag, 1. März 2012 10:28

Aktuelle Zahlen von Forrester gehen laut einer Meldung von Frenchweb davon aus, dass bis zum Jahr 2016 mehr als 3/4 aller Surfer in Frankreich online einkaufen werden. Der französische eCommerce-Markt wird dann etwa 26 Milliarden EUR schwer sein. 2011 lag der Anteil der Online-Shopper noch bei 63%.

Ähnliche Wachstumsraten sieht Forrester auch für andere europäische Länder voraus – die bereits jetzt in der Nähe oder an der 75%-Marke befindlichen Märkte in Großbritannien, Schweden und den Niederlanden werden auf 85% und mehr ansteigen, für den deutschen Markt wird ein Anteil von 81% geschätzt (heute 69%). Spanien und Italien – beide mit aktuell 41% bzw. 36% noch mit viel Nachholbedarf – werden einen Anteil von 58% bzw. 47% erreichen.

Forrester erwartet in der Entwicklung dieses Wachstums einen besonders großen Einfluss von Multi-Channel- & Mobile-Commerce. Darüber hinaus ist die Verbesserung des Lieferservices als große Herausforderung und Schlüsselfaktor für den europäischen eCommerce laut Forrester Thema des Jahres.

KF / msh | Quelle: Frenchweb

 

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Der durchschnittliche europäische Online-Shopper…

Mittwoch, 28. September 2011 8:39

… ist männlich, wohlhabend und lebt in Westeuropa. Das ist das Ergebnis der Studie “Europas Online Shopper” von CB Richard Ellis, die diese Woche auf dem World Retail Congress vorgestellt wurde.

Für die Studie wurden Verbraucher aus zehn europäischen Ländern befragt. Insgesamt kaufen demnach inzwischen 40% aller Verbraucher online ein. Der Geschlechterunterschied ist dabei erstaunlich hoch: im Schnitt kaufen Männer doppelt so häufig online wie Frauen. Frauen kaufen dagegen häufiger im stationären Handel.

Während 61% der gutverdienenden Verbraucher online einkaufen, tun dies nur 44% der Niedrigverdiener. Und in Westeuropa ist das Online-Shopping deutlich weiter verbreitet als in den osteuropäischen Ländern – das Schlusslicht bildet dabei Russland.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

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Internetnutzung in Europa

Freitag, 8. Juli 2011 8:37

Eine aktuelle Studie der Marktforscher von comScore liefert Zahlen zur Internetnutzung in Europa Stand Mai 2011 und zeigt: Deutschland ist europäischer Internet-Standort Nr. 1.
Bei einer Gesamtuserzahl in ganz Europa von 366.862 Tsd. Usern (Total Unique Visitors) führt Deutschland die Liste der europäischen Länder nach Useranzahl mit 49.993 Tsd. Usern an, gefolgt von Russland (48.294 Tsd. User) und Frankreich (42.335 Tsd.).

Großbritannien: Weniger User surfen mehr
Erst auf dem vierten Platz rangiert die führende europäische eCommerce-Nation Großbritannien mit 36.660 Tsd. Usern. Diese verbringen dafür deutlich mehr Zeit online (im Mai 33,9 Stunden anstelle von 24,1 Stunden in Deutschland) und besuchen dabei mehr Seiten (3.079 Seiten anstelle von 2.638 Seiten in Deutschland).
Mehr Zeit verbringen nur noch die Holländer im Netz (35,2 Stunden) – am wenigsten online sind der Studie zufolge die Österreicher, die mit gerade mal 14,1 Stunden auf deutlich weniger als die Hälfte Online-Zeit kommen.

Auch Italien, die Türkei und Spanien gehören zu den größeren Online-Nationen mit jeweils über 20.000 Tsd. Usern. Schlusslicht in Europa ist Irland mit lediglich 2.079 Tsd. Usern.

KF/msh | Quelle: comScore

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Heute ist Europatag

Montag, 9. Mai 2011 9:15

Am 09. Mai 1950 schlug der damalige französische Außenminister Robert Schuman vor, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu bilden. Die hierauf gründende sogenannte Montanunion (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, EGKS) bildete gut 40 Jahre später zusammen mit der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) die Basis für die Gründung der Europäischen Union.

Seit 1986 wird der 09. Mai als Europatag der Europäischen Union mit zahlreichen Festivitäten und Veranstaltungen gefeiert. Viele Bedienstete der EU-Einrichtungen haben am 09. Mai außerdem arbeitsfrei.

KF/msh

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In ganz Europa: 75 Prozent der Surfer stöbern in Online-Shops

Dienstag, 29. März 2011 8:05

Beinahe 75 Prozent aller Surfer in Europa haben im Januar 2011 mindestens einen Online-Shop besucht. Das sind 8,5 % mehr als im Vergleichszeitraum 2010. Im Schnitt wurde im Verlauf jeder zehnten Internet-Session auch ein Online-Shop besucht. Die durchschnittliche Verweildauer in Online-Shops lag bei 52,4 Minuten.

Spitzenreiter beim Surfen in Online-Shops sind die Briten: 89,4% (6,3% mehr als im Vorjahr) der britischen Surfer landeten in einem Online-Shop, gefolgt von den Franzosen mit 87% (10,5% mehr) und den Deutschen mit 82,1% (9,0% mehr). Ebenfalls über dem Durchschnitt lagen die Iren und die Niederländer mit jeweils knapp über 80%. Das größte Wachstum weisen Irland und Russland auf, mit jeweils 15,8% mehr als noch im Januar 2010.

Insgesamt 40,6 Millionen Surfer besuchten in Deutschland auch Shopping-Webseiten, gemessen an der Anzahl der Nutzer ist Deutschland damit der größte Markt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Frankreich mit 36,6 Mio. und Großbritannien mit 34,6 Mio. Surfern.

KF/msh | Quelle/Mehr Infos: comScore

Thema: eCommerce, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (1) | Autor: