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Tag-Archiv für » Online-Lebensmittelhandel «

Neuer Player im Online-Lebensmittelhandel

Montag, 5. Dezember 2011 8:15

Mit supermarkt.de ist Anfang Dezember ein neuer Online-Pureplayer im Lebensmittelhandel gestartet. Anders als die großen Supermarkt-Ketten und auch anders als Online-Konkurrent Froodies, der mit lokalen Supermärkten zusammenarbeitet, greift supermarkt.de nicht auf lokale Märkte zurück, sondern arbeitet mit einem zentralen Lager in Hamburg.  Von dort aus wird mit eigenen Transportern ausgeliefert – derzeit allerdings lediglich in Hamburg.

Bei Bestellung bis 19 Uhr wird garantiert am nächsten Werktag geliefert, für die Lieferung kann ein Zeitfenster von einer Stunde ausgewählt werden. Der Mindestbestellwert beträgt 25 EUR.

Ob es supermarkt.de gelingt, sich im ohnehin schwierigen deutschen eFood-Markt an der Seite der großen Ketten zu etablieren – man darf gespannt sein…

KF / msh | Quelle: supermarkt.de

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Käse bis vor die Haustür: REWE startet Lieferservice

Freitag, 30. September 2011 12:32

Seit März 2011 bietet die Handelskette REWE bereits die Möglichkeit, in sieben einzelnen Märkten von Hamburg bis Landshut via Abholservice online einzukaufen: der Einkaufskorb wird online zusammengestellt und kann dann im ausgewählten Markt abgeholt werden.

Seit gestern ist nun – vorerst nur in Frankfurt – auch die Lieferung des Einkaufs nach Hause möglich. Der REWE online Lieferservice  kostet bei einem Mindestbestellwert von 50 EUR fünf EUR pro Lieferung – die erste Lieferung ist gebührenfrei.

Ob REWE den Dienst demnächst bundesweit ausweiten wird? Wir sind gespannt…

KF/mhs | Quelle: REWE | InternetWorld Business

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Laufkundschaft mobil: Ocado testet Window-Shopping

Mittwoch, 31. August 2011 8:41

Der Online-Lebensmittelhandel ist in Großbritannien, anders als in Deutschland, bereits ziemlich gängig. Zu den beliebtesten Online-Shops für den alltäglichen Lebensmitteleinkauf gehört Ocado, ein reiner Online-Versender für Lebensmittel und andere Alltagswaren. Seit wenigen Tagen kann man nun auch im ersten stationären Ocado-Geschäft in einem Londoner Shoppingcenter einkaufen, das mit einem konventionellen Supermarkt allerdings überhaupt nichts gemein hat. Denn analog zu Tescos virtueller Shopping-Mall in südkoreanischen U-Bahn-Stationen besteht das Ocado ‘Window Shopping’ lediglich aus Plakaten mit Produktabbildungen und Barcodes, die über das Smartphone eingelesen und mittels der Ocado on the Go App direkt in eine Bestellung umgewandelt werden können.

Während der südkoreanische Pionier-Shop von Tesco von den Arbeits- & Lebensbedingungen der Südkoreaner inspiriert und auf diese ausgerichtet war, scheint das Window Shopping von Ocado auf den ersten Blick etwas aus der Luft gegriffen. Es wird wohl kaum jemand den Weg in das Londoner Shoppingcenter antreten, um bei Ocado einzukaufen – bestehende Ocado-Kunden werden also wohl eher weiterhin mobil über die App oder eben klassisch über den Online-Shop einkaufen. Interessant dürfte allerdings zu beobachten sein, ob das Window Shopping geeignet ist, aus der Laufkundschaft Neukunden zu generieren.

Viel Zeit zum Beobachten bleibt allerdings nicht mehr: das Ocado-Experiment läuft vorerst lediglich bis zum morgigen 1. September. Ob Ocado bis dahin herausgefunden hat, ob sich die Miete für die Plakatwände lohnt?

KF/msh | Quellen: Internet Retailing | Ocado

> Mehr zum Online-Lebensmittelhandel in Großbritannien und Europa

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Virtuelles Real-Life-Shopping: Tesco revolutioniert das Online-Shopping in Korea

Dienstag, 5. Juli 2011 9:05

In Südkorea sah sich die Supermarktkette Tesco (die dort unter dem Label Home Plus auftritt) vor einer Herausforderung. Konkurrent e-mart lag in punkto Marktanteil deutlich vorne und hatte landesweit eine deutlich größere Marktdichte. Wie die Marktführerschaft erringen, ohne mehr Märkte zu eröffnen? Tesco ging die Herausforderung kreativ an, berücksichtigte den Tagesablauf und die Eigenheiten der Südkoreaner – die zu den am härtesten arbeitenden Menschen der Welt zählen – und schaffte eine Revolution im Lebensmittelhandel.

Bislang ungenutzte Wartezeiten in U-Bahnstationen wurden zu Einkaufszeiten umfunktioniert und das Einkaufs-Erlebnis an die Haltestellen geholt. Eine geniale Idee, deren Erfolg nicht lange auf sich warten ließ. Heute ist Tesco Nummer 1 im südkoreanischen Online-Lebensmittelhandel, und auch offline sind sie nah an den Konkurrenten herangekommen.

Wie das ganze aussieht? So simpel:

KF/msh

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USA: Walmart startet Lieferservice

Mittwoch, 4. Mai 2011 13:23

Der US-Lebensmittelriese Walmart sieht sich unter Druck: neben den stationären Lebensmittelhandel hat sich auch in den USA längst der Online-Handel mit Lebensmitteln gestellt – und die Konkurrenz schläft nicht. Deshalb hat die Supermarktkette, bei der man bislang nur Trockenprodukte bestellen und sich zuschicken lassen konnte, die Beta-Version eines auch Frischeprodukte, Brot, Obst & Gemüse umfassenden Lieferservice gestartet.

Wer “Walmart To Go” nutzen möchte, muss dafür allerdings noch einiges extra zahlen: die Lieferung kostet zwischen 5 und 10 US Dollar.

Der Online-Handel mit Lebensmitteln, auch eFood genannt, ist in vielen europäischen Ländern schon zum Standard geworden: in Großbritannien etwa gibt es ausgeklügelte Liefersysteme und in Frankreich sind die Drive-In-Supermärkte zum Wachstumstreiber geworden…

KF/msh | Quelle: derhandel.de

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Online-Shopping in Großbritannien: Jede vierte Fahrt gespart

Mittwoch, 13. April 2011 10:32

Jeder dritte Kunde in Großbritannien kauft inzwischen sofern möglich lieber online ein. Dabei wird jede vierte Fahrt zum Einkaufen im stationären Handel eingespart, so das Ergebnis einer Studie des britischen Branchenverbandes für den Zahlungsverkehr Payments Council.

32% der Befragten sagten, sie kauften online, wann immer es möglich wäre. Unter den 20-30jährigen sind es sogar 45%, aber selbst bei den 70jährigen ziehen 20% den Online-Einkauf der Fahrt in Kaufhaus oder Supermarkt vor. Da der Online-Lebensmittelhandel in Großbritannien deutlich erfolgreicher ist als in Deutschland, gehören zu den im Schnitt schätzungsweise 22 “Online-Shopping-Touren” eines Kunden pro Jahr auch 3 Einkäufe im Lebensmittel-Einzelhandel, bei sieben weiteren werden Bücher oder Musik eingekauft.

KF/msh | Quelle: Internet Retailing

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Lebensmittel online: REWE geht an den Start

Dienstag, 5. April 2011 8:32

In drei Märkten im Rhein-Main-Gebiet hat die REWE am 31. März ihren Lebensmittel-Abholservice gestartet. Über www.rewe-online.de können Einkaufskörbe online zusammengestellt werden und ab 3 Stunden später im Markt der Wahl abgeholt werden. Für die Zusammenstellung der Einkaufskörbe werden pro Bestellung 2 EUR Kommissionierungsgebühr berechnet, dazu kommt noch Pfand für die Transportboxen – einen Mindestbestellwert gibt es nicht.

Die drei bislang auswählbaren Märkte – einen unter www.rewe-express.de erreichbaren Testmarkt gibt es bereits seit 2009 in Köln-Klettenberg – haben alle eine gute Autobahnanbindung, da auch Pendler angesprochen werden sollen.

KF/msh | Quelle: REWE Group

> Mehr zum Online-Lebensmittelhandel in Europa

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Großbritannien: Waitrose greift den eFood-Markt an

Mittwoch, 23. Februar 2011 9:30

Die britische Supermarktkette Waitrose plant einen Großangriff auf den Online-Lebensmittelhandel auf der Insel. Mit einer Investition von über 10 Mio. Pfund soll der Online-Einkauf von Lebensmitteln bei Waitrose ein völlig neues Gesicht bekommen. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen eine verbesserte Usability und neue Services: so soll es zum Beispiel möglich sein, Einzelprodukte anstelle von Standard-Verpackungseinheiten zu bestellen (z.B. eine einzelne Zwiebel), darüber hinaus kann der Online-Käufer dem Mitarbeiter, der die Einkäufe zusammenstellt, persönliche Wünsche mitgeben (z.B. “grüne Bananen”, “den Schinken in besonders dicken Scheiben” o.ä.). Damit soll der persönliche Touch, den das Einkaufen im Laden ausmacht, in den Online-Kanal überführt werden.

Neu ist auch, dass Waitrose in Zukunft auch Kunden in London beliefern wird, die Hauptstadt war nach einer entsprechenden Vereinbarung bisher Wettbewerber Ocado vorbehalten.

Beibehalten wird die kostenfreie Zustellung aller Bestellungen mit einem Wert von mindestens 50 Pfund. Alternativ ist auch das Abholen der Bestellung im Markt möglich (“Click & Collect”).

Das neue Shoppingerlebnis soll in der zweiten Märzwoche online gehen.

KF/msh | Quelle: InternetRetailing

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Wachstum im Online-Lebensmittelhandel

Dienstag, 8. Februar 2011 8:25

Der Branchenverband BITKOM kommt in einer repräsentativen Umfrage unter gut 1.000 Internetnutzern zu dem Ergebnis, dass der Online-Lebensmittelhandel in Deutschland durchaus Zukunft hat. Rund 4,5 Millionen Deutsche kaufen laut BITKOM bereits jetzt Lebensmittel über das Internet, das sind 9 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland und dreimal soviel wie noch 2009. 19% aller Befragten hatten zwar noch keine Lebensmittel online bestellt, können sich dies prinzipiell aber durchaus vorstellen – unter den potentiellen Kunden sind verstärkt jüngere Nutzer sowie mehr Männer als Frauen.

In unseren europäischen Nachbarländern ist der Online-Einkauf von Lebensmitteln bereits zum Standard geworden: in Frankreich boomen Drive-In-Märkte, in England konnte kürzlich der mit einem innovativen, ökologisch inspirierten Konzept gestartete Branchenliebling Ocado Erfolgsmeldungen veröffentlichen und auch in Spanien sind sowohl Liefer- als auch Abholkonzepte auf dem Vormarsch. Auf dem deutschen Markt wollte der Online-Lebensmittelhandel dagegen bislang noch nicht so recht Fuß fassen, sogar amazons Versuche waren bislang von mäßigem Erfolg gekrönt. Doch aufgegeben hat der deutsche Lebensmitteleinzelhandel das Thema eFood noch nicht: nächste vielversprechende Schritte sind voraussichtlich Ende des Jahres von der REWE Gruppe zu erwarten. Warten wir’s ab – es bleibt spannend!

KF/msh | Quelle: BITKOM

> Mehr zum Online-Lebensmittelhandel in Europa: Fachartikel in der eCommerceLounge

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Lebensmittel via amazon: Schwacher Start

Dienstag, 17. August 2010 8:15

Seit sechs Wochen gibt es nun Lebensmittel bei amazon.de zu kaufen, die große Angst vor der Online-Konkurrenz ist bei den stationären Lebensmittelhändlern aber ausgeblieben. Zu gering ist das Interesse der Deutschen insgesamt am Lebensmitteleinkauf via Internet, und zu wenig überzeugend das amazon-Angebot. Bereits zwei Wochen nach dem Start hatten Verbraucherschützer den Lebensmittel-Verkauf des Online-Riesen kritisiert: die Produkte seien zu teuer, die Lieferzeiten zu lang, alles zu umständlich und intransparent.

Deutschland ist innerhalb Europas ein ungewöhnlich schwieriger Markt für das Geschäftsmodell Lebensmittel Online. Die Supermarktdichte ist so hoch wie in keinem anderen europäischen Land – einer der Hauptgründe für die geringe Akzeptanz dieses Online-Handelszweigs: auf gerade mal 0,1 % schätzen Experten den Online-Anteil am Lebensmittelumsatz.

Aber mal ganz ehrlich: wer möchte denn auch seinen Joghurt von DHL geliefert bekommen? Die Einbindung in die Logistik einer bestehenden Supermarkt-Kette beispielsweise mit kurzen Lieferzeiten bspw. aus dem nächstgelegenen Markt bietet da ganz andere Perspektiven, bei denen sich sicherlich noch der ein oder andere Online-Käufer finden lassen würden. Aber auch mit einem zentralen Lager lässt sich das Thema erfolgreich angehen, wie der britische Branchen-Marktführer Ocado beweist. Doch die Herausforderung ist groß, gerade in Deutschland, wahrscheinlich zu groß, um als bloßes Anhängsel an ein ansonsten einwandfrei funktionierendes Online-Handelskonzept zu funktionieren…

Mehr zum Online-Lebensmittelhandel bei unseren europäischen Nachbarn? Unseren ausführlichen Vergleich finden Sie in der eCommerce-Lounge.

Thema: eCommerce, Logistik, Newsticker, Wirtschaft | Kommentare (0) | Autor: