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Tag-Archiv für » Weihnachten «

Feiern & Einkaufen: Weihnachten in Großbritannien

Mittwoch, 21. Dezember 2011 8:25

Während deutsche Arbeitnehmer sich regelmäßig darüber ärgern, wenn die Feiertage an Weihnachten ganz (wie im letzten Jahr) oder zum Teil (wie in diesem) auf ein Wochenende fallen, können die Briten sich ganz entspannt zurücklehnen und die Feiertage doppelt genießen. Denn in Großbritannien ist die Feiertagsregelung äußerst arbeitnehmerfreundlich: fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, wird er am folgenden Werktag nachgeholt. Und so gibt es dieses Jahr gleich drei Weihnachtsfeiertage, denn Christmas Day, der 1. Weihnachtsfeiertag, fällt auf einen Sonntag und wird deshalb am Montag, den 26. Dezember nachgeholt, so dass Boxing Day, der 2. Weihnachtsfeiertag, sich auf den 27. Dezember verschiebt.

Ohnehin ist Boxing Day zwar offiziell ebenfalls ein Feiertag, der für Spaziergänge, Spiele und traditionelle Jagd-Veranstaltungen genutzt wird, wird in den letzten Jahren aber immer mehr zum Shopping Day. Streckenweise ist er der umsatzstärkste Tag des Jahres für den stationären Einzelhandel  und immer mehr Läden nutzen die Gelegenheit, um die Jahresend-Schlussverkäufe einen Tag früher beginnen zu lassen. Und so verbringen die Briten den Morgen des Boxing Day immer häufiger in Schlangen vor den Einkaufszentren, um die besten Schnäppchen zu ergattern…

Und womit beschäftigen sich die Briten sonst an ihren großzügig bemessenen Feiertage?  An Heiligabend (Christmas Eve) wird erst einmal fleißig dekoriert und vorbereitet. Am Abend hängen die Kinder Strümpfe auf, damit der Weihnachtsmann (Father Christmas) dort die Geschenke hineinstecken kann. Obwohl zum Beispiel die Royal Family bereits an Heiligabend die Geschenke öffnet, bleibt dies eine seltene Ausnahme – Bescherung gibt’s in der Regel erst am nächsten Morgen.

Christmas Day (25. Dezember) beginnt also traditionell mit dem Auspacken der Geschenke. Später versammelt man sich zum traditionellen Christmas Dinner, zu dem u.a. Truthahn oder Gans, Kastanienfüllung, Rosenkohl, Röstkartoffeln, “Pigs in a blanket” (in Speck eingewickelte Würstchen) und Cranberry-Sauce unverzichtbar sind. Der Christmas Pudding, der zum Dessert gereicht wird, wird traditionellerweise schon am Stir-Up Sunday, dem Sonntag vor dem ersten Advent, hergestellt, damit er in den Wochen bis Weihnachten seinen vollen Geschmack entfalten kann. Enjoy…

… and Merry Christmas!

> Teil 1:  Weihnachten auf Spanisch: Warten auf den Dicken

> Teil 2: Von Foie Gras bis Bûche de Noël: Weihnachten in Frankreich

KF/msh

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Von Foie Gras bis Bûche de Noël: Weihnachten in Frankreich

Dienstag, 20. Dezember 2011 8:24

Anders als in Deutschland und Großbritannien gibt es in Frankreich (ebenso wie in Spanien) nur einen offiziellen Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember. Dazu wird außerdem an Heiligabend in der Regel noch ganz normal gearbeitet, erst am Abend kommt man gemütlich mit der Familie zusammen. Weihnachten ist also deutlich kürzer als hierzulande.

Nach dem Motto “kurz, aber heftig”, wird dafür dann besonders gut gegessen. Von Austern über Truthahn mit Maronen (Dinde aux marrons), Gänseleberpastete (Foie Gras), geräucherten oder marinierten Lachs (Saumon), Jakobsmuscheln (Noix de Saint Jacques) oder Ente (Canard) – das französische Weihnachtsmenü ist vor allem eins:  ausgiebig und köstlich. Traditionelles Dessert ist die sog. “Bûche de Noël”. Diese wie ein Holzscheit geformte gefüllte Biskuitrolle hat ihren Ursprung in dem Brauch, in den Nächten zwischen Weihnachten und Neujahr einen Holzscheit langsam im Kamin verglimmen zu lassen, dessen Asche dann zu Beginn des neuen Jahres über die Felder verstreut wurde, um diese fruchtbarer zu machen. Die ursprüngliche Form der Tradition findet sich mangels Kamin bei den Städtern heute immer seltener – dafür hat sich inzwischen mehrheitlich die kulinarische Variante der traditionellen Bûche de Noël durchgesetzt.

Während alle gemeinsam die Mitternachtsmesse besuchen, kommt Père Noël (“Vater Weihnachten”) und bringt die Geschenke – dann heißt es aber erst einmal, geduldig ins Bett gehen, denn geöffnet werden dürfen diese erst am Morgen des 25. Dezember…

Joyeux Noël!

KF/msh

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (1) | Autor:

Weihnachten auf Spanisch: Warten auf den Dicken

Donnerstag, 15. Dezember 2011 8:11

Wer in Spanien in den Wochen vor Weihnachten überall von “el gordo” – dem “Dicken” – hört, mag in Versuchung sein, an den Weihnachtsmann zu denken. Knapp daneben – für die Spanier geht es in der Vorweihnachtszeit erstmal nur um eins: Geld! Denn der “Dicke”, auf den im Dezember ungeduldig gewartet wird, ist der Hauptgewinn in der spanischen Weihnachtslotterie. Die verteilt in diesem Jahr satte 2,5 Milliarden EUR unter den vielen Glücksrittern im Land.

Gezogen werden die Gewinner alle Jahre wieder in einer langen Show am 22. Dezember – setzen Sie für diesen Tag in Spanien also besser keine wichtigen Termine mehr an… :-) .

Ob mit oder ohne Lotteriegewinn – selbstverständlich wird in Spanien zwei Tage später auch Weihnachten gefeiert. In der Regel kommt man am Heiligabend (Nochebuena) in der Familie zu einem ausgiebigen Essen zusammen, das je nach Region sehr unterschiedlich ausfallen kann, meist mit Meerestieren oder Geflügel. Am Weihnachtsfeiertag (Día de Navidad – im Unterschied zu Deutschland gibt es in Spanien nur einen offiziellen Feiertag) wird ebenfalls im Kreise der Familie und mit noch mehr gutem Essen gefeiert.

Vor allem die Kinder müssen jedoch auch dann noch reichlich Geduld mitbringen: Geschenke werden in Spanien nämlich traditionell von den Heiligen Drei Königen (Reyes Magos) gebracht – Weihnachtsmann und Christkind sind ebenso wie Adventskränze oder Adventskalender weitestgehend unbekannt. Bekanntlich kamen diese erst am 06. Januar zur Krippe in Bethlehem – und so stellen die Kinder in Spanien am Abend des 05. Januar Wasser vor die Tür, damit die Kamele der Drei Weisen trinken können, und werden am nächsten Morgen mit Geschenken und bisweilen von königlich verkleideten Eltern geweckt. Vereinzelt schließt man sich in Spanien heute allerdings auch dem Trend in der restlichen westlichen Welt an und verteilt die Geschenke bereits an Weihnachten – meist aus dem sehr praktischen Grund, damit die Kinder in den Schulferien noch etwas davon haben…

Absolut unverzichtbar am 06. Januar ist der Dreikönigskuchen “Roscón de Reyes”. In diesem radförmigen Hefekranz werden beim Backen eine Bohne & eine kleine Figur versteckt: der Finder der Bohne muss traditionellerweise für den Kuchen bezahlen – wer die Figur findet, wird dagegen zum König des Tages gekrönt…

¡Feliz Navidad!

KF/msh

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (1) | Autor:

Merry Christmas! Weihnachten in Großbritannien

Donnerstag, 23. Dezember 2010 8:47

Genügend Zeit, um Weihnachten zu feiern, hat man garantiert in Großbritannien, denn hier gibt es eine äußerst arbeitnehmerfreundliche Feiertagsregelung: fällt ein gesetzlicher Feiertag auf ein Wochenende, wird er am folgenden Werktag nachgeholt. Und so gibt es dieses Jahr genau genommen gleich vier Weihnachtstage, denn Christmas Day (1. Weihnachtsfeiertag) und Boxing Day (2. Weihnachtsfeiertag) werden am 27. und 28. Dezember nachgeholt.

Aber was macht ein Brite traditionell an Weihnachten? An Heiligabend (Christmas Eve) wird erst einmal dekoriert und vorbereitet. Abends hängen die Kinder Strümpfe auf, in die der Weihnachtsmann (Father Christmas) die Geschenke stecken soll. Obwohl u.a. die Queen und ihre Familie bereits an Heiligabend die Geschenke öffnen, bleibt dies eine seltene Ausnahme – zur Bescherung geht’s in der Regel am nächsten Morgen.

Christmas Day (25. Dezember) beginnt also mit dem Auspacken der Geschenke. Gegen Mittag oder am frühen Nachmittag versammelt man sich zum traditionellen Christmas Dinner, zu dem u.a. Truthahn oder Gans, Kastanienfüllung, Rosenkohl, Röstkartoffeln, “Pigs in a blanket” (in Speck eingewickelte Würstchen) und Cranberry-Sauce gehören. Zum Dessert gibt es Christmas Pudding, einen gedampften Pudding mit Trockenobst, der traditionellerweise bereits am Sonntag vor dem ersten Advent (Stir-Up Sunday) hergestellt wird, damit er bis Weihnachten seinen vollen Geschmack entfalten kann.

Obwohl der zweite Weihnachtstag, Boxing Day, offiziell ebenfalls ein Feiertag ist, der für Spaziergänge, Spiele und traditionelle Jagd-Veranstaltungen genutzt wird, sind in den letzten Jahren immer mehr Läden dazu übergegangen, am Boxing Day bereits zu öffnen und die Jahresend-Schlussverkäufe einen Tag früher beginnen zu lassen. Also verbringen immer mehr Briten den Morgen des Boxing Day in Schlangen vor den Einkaufszentren, um die besten Schnäppchen zu ergattern…

Merry Christmas!

> Teil 1: Feiertage in Frankreich: Weihnachten à la française

> Teil 2: Weihnachten in Spanien: Von Dicken & Königen

KF/msh

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Der Dicke & die Könige: Weihnachten in Spanien

Mittwoch, 22. Dezember 2010 8:28

In der Vorweihnachtszeit ist in Spanien allerorten von “el gordo” die Rede – dem “Dicken”. Ah, denkt man sich, natürlich, der Weihnachtsmann … Weit gefehlt. Der Weihnachtsmann ist ebenso wie Adventskränze oder Adventskalender in Spanien weitgehend unbekannt. Und der “Dicke”, auf den in der Vorweihnachtszeit gespannt gewartet wird, kommt auch nicht an Heiligabend, sondern bereits heute, am 22. Dezember. Er ist der Hauptgewinn in der spanischen Weihnachtslotterie… Wenn Sie Ihre spanischen Geschäftspartner heute nicht erwischen, wundern Sie sich also nicht – wahrscheinlich sitzen sie vor dem Fernseher und warten auf die Ziehung des Hauptgewinns…

Selbstverständlich wird in Spanien zwei Tage später – Lotteriegewinn hin oder her – auch Weihnachten gefeiert: am Heiligabend (Nochebuena) kommt man in der Familie zu einem ausgiebigen Essen zusammen, das je nach Region sehr unterschiedlich ausfallen kann, meist mit Geflügel oder Meerestieren. Der Weihnachtsfeiertag (Día de Navidad – wie in Frankreich gibt es auch in Spanien nur einen offiziellen Feiertag) wird ebenfalls im Kreise der Familie und mit gutem Essen gefeiert.

Doch vor allem für die Kinder hat das Warten damit noch lange kein Ende: Geschenke werden in Spanien nämlich nicht vom Christkind gebracht, sondern – wie vor gut 2000 Jahren auch – von den Heiligen Drei Königen (Reyes Magos). Diese haben bekanntlich einige Zeit gebraucht, bis sie die Krippe in Betlehem erreichten und werden am 06. Januar gefeiert. Und so stellen die Kinder am Abend des 05. Januar Wasser für die Kamele der Drei Weisen vor die Tür und werden am Morgen des 06. Januar mit Geschenken und bisweilen von königlich verkleideten Eltern geweckt. Vereinzelt werden heute allerdings die Geschenke auch in Spanien bereits an Weihnachten verteilt – ganz einfach, damit die Kinder in den Schulferien noch etwas davon haben…

Was am 06. Januar auf keinen Fall fehlen darf, ist der Dreikönigskuchen “Roscón de Reyes”. In diesem radförmigen Hefekranz werden eine Bohne und eine kleine Figur versteckt: wer die Bohne in seinem Stück findet, muss traditionellerweise für den Kuchen bezahlen – wer die Figur findet, wird zum König des Tages gekrönt…

¡Feliz Navidad!

>Teil 1: Feiertage in Frankreich: Weihnachten à la française

> Morgen geht es um Strümpfe und Pudding: Merry Christmas! Weihnachten in Großbritannien

KF/msh

Thema: Land & Leute, Newsticker | Kommentare (0) | Autor:

Feiertage in Frankreich: Weihnachten à la française

Dienstag, 21. Dezember 2010 12:02

Wussten Sie, dass in Frankreich an Heiligabend noch ganz regulär gearbeitet wird und es auch nur einen Weihnachtsfeiertag gibt? Dass im Gegenzug in Großbritannien dieses Jahr vier Tage lang Weihnachten gefeiert werden kann, weil Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, nachgeholt werden? Und dass der „Dicke“, der in Spanien im Mittelpunkt der Vorweihnachtsfreude steht, keineswegs der Weihnachtsmann, sondern ein Lotteriegewinn ist?

Schon innerhalb Europas sind die Traditionen sehr unterschiedlich, doch eines haben wir derzeit alle gemeinsam: wir freuen uns auf Weihnachten! Deshalb schließen wir unseren Newsticker vor Weihnachten mit einer zunächst dreiteiligen Reihe über Weihnachten in Europa, die in den kommenden Jahren hoffentlich immer länger werden wird…

Teil 1 heute: Weihnachten à la française…

Im Vergleich zum deutschen ist das französische Weihnachtsfest ziemlich schnell wieder vorbei. Anders als in Deutschland und Großbritannien gibt es in Frankreich (ebenso wie in Spanien) nämlich nur einen offiziellen Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember. Dazu kommt, dass an Heiligabend in der Regel noch ganz normal gearbeitet wird, erst am Abend kommt man gemütlich mit der Familie zusammen.

Dafür wird dann besonders gut gegessen. Zu einem französischen Weihnachtsmenü gehören Austern ebenso wie Truthahn mit Maronen (Dinde aux marrons), Gänseleberpastete (Foie Gras), geräucherter oder marinierter Lachs (Saumon), Jakobsmuscheln (Noix de Saint Jacques) oder Ente (Canard) – Hauptsache ausgiebig und köstlich. Als Dessert darf traditionellerweise die Bûche de Noël nicht fehlen. Diese wie ein Holzscheit geformte gefüllte Biskuitrolle geht auf den Brauch zurück, in den Nächten zwischen Weihnachten und Neujahr einen Holzscheit langsam im Kamin verglimmen zu lassen, dessen Asche dann im neuen Jahr über die Felder verstreut wurde und diese fruchtbarer machen sollte. Da die wenigsten Städter heute noch über einen Kamin verfügen, findet sich inzwischen mehrheitlich die kulinarische Variante der traditionellen bûche de Noël.

Während die Festgesellschaft die Mitternachtsmesse besucht, kommt Père Noël (“Vater Weihnachten”) und bringt die Geschenke – geöffnet werden dürfen diese aber erst am Morgen des 25. Dezember…

Joyeux Noël!

Wie in Großbritannien und Spanien gefeiert wird, lesen Sie in den nächsten beiden Tagen hier im mehrsprachig handeln-Newsticker.

KF/msh

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Das Christkind kauft online

Mittwoch, 8. Dezember 2010 8:52

86% aller Internetznutzer kaufen ihre Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr via Internet: mit durchschnittlich 57% lassen sie dabei über die Hälfte ihres Geschenkebudgets im Online-Handel.  Einer Umfrage der Deutschen Bank zufolge will ein Viertel der Nutzer diesmal mehr Geld ausgeben als im vergangenen Jahr. Ein Fünftel dagegen will das Budget in diesem Jahr reduzieren, knapp über die Hälfte plant etwa die gleichen Ausgaben wie im Vorjahr.

Unter den Geschenken rangieren Bücher mit 63% ganz oben auf der Liste, gefolgt von CDs und DVDs mit 52%. Vor allem Männer verschenken gerne Unterhaltungselektronik und bringen diese damit auf Platz 3 mit 39%.

Als Vorteile des Online-Shoppings nannten die Nutzer mehr Bequemlichkeit und weniger Stress beim Einkaufen (46 Prozent), die besseren Preisvergleichsmöglichkeiten (20 Prozent) und günstigere Preise (13 Prozent). Dass die Produkte vor dem Kauf nicht überprüft werden können, empfinden 54% als größten Nachteil, nur jeder Neunte vermisst beim Online-Shoppen eine ausführliche Beratung.

Das Durchschnittsbudget für Weihnachtsgeschenke liegt ziwschen 100 und 300 Euro, ein Viertel kommt mit weniger als 100 Euro aus. Etwa neun Prozent rechnen mit 500 Euro oder mehr. Bezahlt wird dabei überwiegend vom Girokonto, 6% aller Befragten finanzieren die Geschenke über einen Kredit. Elektronische Zahlungssysteme und klassische Überweisung sind die am meisten genutzen Zahlungssysteme für das Weihnachts-Shopping im Netz, gefolgt von der Kreditkarte.

Quelle: derhandel.de

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Weihnachtsvorfreude auf Spanisch

Montag, 6. Dezember 2010 8:16

Wer in Spanien in der Vorweihnachtszeit allerorten von “el gordo” liest – dem “Dicken” – könnte auf den irgendwie naheliegenden Gedanken verfallen, ganz Spanien warte auf den Weihnachtsmann. Weit gefehlt! “El gordo” ist der Hauptgewinn in der staatlichen spanischen Weihnachtslotterie (sorteo de navidad). Die Gewinner werden jedes Jahr am Vormittag des 22. Dezember gezogen, wobei die Ziehung ein nationales Großereignis ist und mehrere Stunden dauert. Höhepunkt: die Ziehung des “gordo”.

Da in Spanien Adventskränze, Adventskalender und auch der Nikolaus weitgehend unbekannt sind, ist der sorteo de navidad der eigentliche Startschuss für die Weihnachtszeit. Diese verschiebt sich in Spanien ohnehin etwas nach hinten, denn die richtigen Geschenke gibt’s traditionell erst am Dreikönigstag, am 06. Januar.

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Feiertage in Großbritannien

Mittwoch, 1. Dezember 2010 8:41

Obwohl in Großbritannien die offiziellen Feiertage nicht automatisch arbeitsfrei sind, werden Arbeitnehmer an diesen Tagen de facto meist freigestellt. Darüber hinaus gibt es eine sehr arbeitnehmerfreundliche Regelung, von der deutsche Arbeitnehmer nur träumen können: fällt ein per Datum definierter Feiertag (z.B. Weihnachten oder Neujahr) auf ein Wochenende, wird er am darauffolgenden Werktag als “substitute day” nachgeholt.

Während die deutschen Arbeitnehmer bei der Planung des Weihnachtsurlaubs in diesem Jahr also tief in die Urlaubstage-Kiste greifen müssen, können sich die Briten auf ein extra-langes Wochenende freuen: am 27. und 28. Dezember werden Christmas Day (1. Weihnachtstag) und Boxing Day (2. Weihnachtstag) nachgeholt.

LingBits
Heiligabend – Christmas Eve
1. Weihnachtsfeiertag – Christmas Day
2. Weihnachtsfeiertag – Boxing Day

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